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BEZIRK FREISTADT/OÖ. Das Endergebnis der AK-Wahl 2019 in Oberösterreich steht fest: Die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) hat mit ihrem historisch besten Ergebnis von 71,01 Prozent (+ 5,51 Prozent) die Wahl klar gewonnen. Auch im Bezirk Freistadt legten die Roten enorm zu, ÖAAB/FCG mussten hingegen starke Verluste hinnehmen.

Quelle: AK OÖ
Quelle: AK OÖ

Die FSG wird mit Johann Kalliauer wieder den AK-Präsidenten stellen. Das ist nun − nach Auszählung der restlichen Briefwahl-Stimmen − fix. Im Präsidium wird die FSG nun alle fünf Sitze einnehmen. Der ÖAAB verliert seinen bisherigen Sitz. Im 15-köpfigen Vorstand (Präsident und 14 Mitglieder) bleibt die Sitzverteilung so wie bisher: FSG: 11 Sitze, ÖAAB/FCG: 2 Sitze und FA: 1 Sitz.

FSG nun doppelt so stark wie ÖAAB/FCG

Im Bezirk Freistadt hat sich die Wahlbeteiligung verschlechtert. Nur 3.870 der 10.526 Wahlberechtigten nutzen ihr Stimmrecht. Die FSG konnte mit 59,49 Prozent der Stimmen den Vorsprung um 8,38 Prozent ausbauen. Freistadt ist somit der Bezirk mit der zweithöchsten Steigerung für die FSG.

„Menschen sind mit AK-Leistungen zufrieden“

Die FSG-Regionalvorsitzende Silvia Rentenberger-Enzenebner ist begeistert. Das Ergebnis wertet sie als klares Zeichen der Menschen, dass sie mit der AK und deren Leistungen zufrieden sind. Gleichzeitig sei es ein Auftrag für die klare Interessenspolitik für die Arbeitnehmer im Land. „Natürlich haben uns Dinge wie die Posse der Regierung um den Karfreitag geholfen“, meint Rentenberger-Enzenebner. „Die Leute brauchen ein Schutzschild gegen die zu unternehmensfreundliche Linie der Regierung.“

ÖAAB/FCG mussten 363 Stimmen abgeben und liegen nun mit 25,57 Prozent (-7,57 Prozent) bei nur mehr der Hälfte der Stimmen im Vergleich zum großen Wahlsieger. Die Freiheitlichen (FA -FPÖ) konnten nur gering zulegen und schafften es mit einem Plus von 0,82 Prozent auf 9,9 Prozent. Auch AUGE/UG schaffen im Bezirk mit +1,15 Prozent nur einen etwas unter den Erwartungen bleibenden Zuwachs.


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