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GALLNEUKIRCHEN. Die Sanierung des Bellak-Hauses ist gefährdet. Bürgermeisterin Gisela Gabauer hofft, bei den Gesprächen im Juli noch ein positives Ergebnis zu erzielen.

Das Bellak-Haus soll Heimstätte für Seniorenbund, Pensionistenverband, die öffentliche Bibliothek und den Verein Spektrum werden. Foto: Hans Dumfarth

Das von der Stadtgemeinde angekaufte Bellak-Haus soll zur neuen Heimstätte für Senioren-, Bildungs- und Beratungseinrichtungen umgebaut werden. Der Gemeinderat hatte bereits den Umbau beschlossen und vom Land wurde finanzielle Unterstützung zugesagt. Durch die beschlossene Gemeindefinanzierung neu stehen nun die Landesmittel von 400.000 Euro nicht mehr zur Verfügung. „Wir haben Verständnis, dass die Stadtgemeinde Gallneukirchen ihre Raumnot lösen will. Es ist aber nicht einzusehen, dass wir die Leidtragenden einer sachlich nicht nachvollziehbaren Entscheidung der Landesregierung werden sollen und jetzt Gefahr laufen, mit unseren Organisationen auf der Straße zu landen“, sagen Erwin Kaiser vom Pensionistenverband und Konrad Doblhammer vom Seniorenbund.

„Hätten Zeitplan nicht einhalten können“ 

Vorwürfe, dass die Stadtgemeinde Fristen verabsäumt hat, weist Gabauer zurück: „Wir hätten den Zeitplan nicht einhalten können. Wir haben auch eine Chronologie vorgelegt, um das zu zeigen.“ Es wird aber Mitte Juli noch weitere Gespräche mit den Verantwortlichen vom Land OÖ geben. „Die 50.000 Euro Förderung aus dem Bereich Bildung und Kultur haben wir nach wie vor, aber die 400.000 Euro nicht.“ Ins Bellak-Haus sollen nicht nur der Seniorenbund, der Pensionistenverband und die öffentliche Bibliothek – welche derzeit im Rathaus untergebracht sind – kommen, sondern auch der Verein Spektrum, der dringend einen barrierefreien Zugang braucht. „Im Rathaus herrscht Platznot, wir sind auf der Suche nach einer Lösung“, sagt Gabauer. „Die Senioren und Pensionisten werden im Rathaus bleiben, bis eine Lösung gefunden wird.“ Der Pensionstenverband und der Seniorenbund appellieren an Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Max Hiegelsberger, die zugesagten Landesmittel freizugeben. 


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