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GALLNEUKIRCHEN. Tips sprach mit Bürgermeisterin Gisela Gabauer über aktuelle Herausforderungen, den Umbau des Bellak-Hauses und die Parkplatzsituation in der Stadt.

  1 / 2   Bürgermeisterin Gisela Gabauer spricht im Interview über die aktuellen Herausforderungen für Gallneukirchen. Foto: Foto Fischerlehner

Tips: Was beschäftigt Sie als Bürgermeisterin derzeit am meisten?

Gabauer: Momentan beschäftigt mich die Gestaltung des Budgets 2019 für die Stadtgemeinde. Die Finanzierung der geplanten Projekte stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Eine meiner Sorgen ist die Errichtung neuer Räumlichkeiten für die Stadtkapelle. Es ist die Errichtung eines Gebäudes im Anschluss an das Haus der Bildung, Kultur, Musik und Generationen angedacht. Die Weiterführung der Schulentwicklung wird mich weiterhin intensiv beschäftigen. Mit Freude kann ich festhalten, dass in Zusammenarbeit mit dem Gewässerbezirk Linz mit der Sanierung der Gusen begonnen wird. Mit der Fertigstellung ist im März 2019 zu rechnen.

Tips: Was tut sich aktuell beim Riepl-Projekt?

Gabauer: Der Baufortschritt geht zügig voran. Das neue Ortsbild kann man bereits erahnen. Die Fertigstellung der Baumaßnahmen werden nicht nur von den Anrainern erwartet, sondern vielmehr von den Verkehrsteilnehmern, für die in der Tiefgarage 37 Kurzparkplätze eingerichtet werden.

Tips: Wie sieht derzeit die Parkplatz- und Verkehrssituation aus?

Gabauer: Realistisch gesehen muss uns klar sein, dass wir den Verkehr in unserer Stadt nicht wegdiskutieren können. Die Stadtgemeinde ist bemüht, durch lenkende Maßnahmen das Verkehrsaufkommen, vor allem die Parkplatzsituation so zu gestalten, dass allen Verkehrsteilnehmern –egal ob Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger – der notwendige Raum zur Verfügung steht. Bei allen diskutierten Maßnahmen muss auch auf die lokale Wirtschaft Rücksicht genommen werden. Die Gewerbetreibenden brauchen die Kunden, die Kunden den nötigen Raum, um zu den Geschäften zu kommen.

Tips: Die Förderung vom Land für den Umbau des Bellak-Hauses wird es nun nicht geben. Wie geht es hier weiter?

Gabauer: Im Hinblick auf eine rasche Durchführung der Sanierung des Gebäudes hat der Gemeinderat einstimmig die Übernahme des Finanzierungsausfalles in Höhe von 400.000 Euro beschlossen. Nach Fertigstellung der Sanierung wird das Gebäude als „Haus der Bildung, Kultur, Musik und Generationen“ für die Gallneukirchner geöffnet. Der öffentlichen Pfarrbücherei, dem Seniorenbund und Pensionistenverband sowie dem Verein Spektrum stehen dann die schon lange erwarteten Räumlichkeiten zur Verfügung. Auch die Eltern-Mutterberatung findet dort Platz.

Tips: Wie läuft es für Gallneukirchen seit der Gemeindefinanzierung Neu?

Gabauer: Die Gemeindefinanzierung Neu stellt die Gemeinden bei der Gestaltung des Budgets vor neue Herausforderungen. Die Eigenverantwortung hat, schon wie bisher, bei der Budgeterstellung einen noch höheren Stellenwert bekommen. Mit dieser Vorgabe habe ich alle Fraktionen des Gemeinderates gebeten, ihre Wünsche und Vorstellungen zum Budget 2019 mit Bedacht auf Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit zu gestalten. Die Aufwendungen in Verbindung mit den Pflichtausgaben belasten in erster Linie das Budget. Es muss dabei aber bedacht werden, dass davon wieder ein Großteil den Bürgern zugute kommt. Eine soziale Verträglichkeit der Einnahmen und Ausgaben muss erhalten bleiben.


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