Tips Talk: Gisela Gabauer blickt auf zehn Jahre zurück

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Victoria  Preining Victoria Preining, Tips Redaktion, 16.10.2019 08:00 Uhr

GALLNEUKIRCHEN. Gisela Gabauer feierte vor Kurzem ihr zehnjähriges Jubiläum als Gallneukirchens Bürgermeisterin. Mit Tips hat sie nicht nur in die Vergangenheit zurückgeblickt, sondern auch über zukünftige Themen gesprochen.

Tips: Wenn Sie auf die vergangenen zehn Jahre als Bürgermeisterin zurückschauen – was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Gisela Gabauer: Eine Frage zu der es viele Antworten gibt. Zu Beginn meiner Amtszeit als Bürgermeisterin wartete bereits eine lange Liste mit zahlreichen Aufgaben auf mich. So waren es die lang erwarteten Neubauten des Feuerwehrhauses und  für den Kindergarten St. Josef. Die Fertigstellung der Landesmusikschule und der Turnhalle konnte rasch erfolgen. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen im öffentlichen und politischen Leben auf Landesebene, in der Region und natürlich auch in Gallneukirchen war und ist mir heute noch  ein besonderes Anliegen. Ein Miteinander der Politik mit der Bevölkerung ist die Basis für vieles in unserer schönen Stadt Gallneukirchen. In meiner nunmehr 10-jährigen Amtszeit war mir für die Stadtgemeinde ein ausgeglichener Finanzhaushalt wichtig. Dabei bedarf es immer einer sehr gut überlegten Abwägung der vielen Wünsche und Bedürfnisse unserer Bevölkerung mit den zu erwartenden Einnahmen. Da danke ich nicht nur den politisch Verantwortlichen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtamtes sondern auch den Gallneukirchnerinnen und Gallneukirchnern für das Vertrauen, das meiner Arbeit entgegengebracht wird. 

Tips: Welche Herausforderungen gab es in dieser Zeit?

Gabauer: Herausforderungen in der Vergangenheit gab es viele. Besonders nachhaltig für die Lebensqualität in Gallneukirchen hat sich die Neugestaltung des Marktplatzes erwiesen. Für die zahlreich gut besuchten Veranstaltungen ist der Marktplatz nicht nur Bühne, sondern für die Zuschauer Treffpunkt in schöner Atmosphäre.  Die Landessonderausstellung 2015 stellte weit über unsere Grenzen hinaus die kulturelle und soziale Identität Gallneukirchens und der Region in den Mittelpunkt unseres Bundeslandes. Die laufende Anpassung der Infrastruktur an die aktuellen  Anforderungen ist sicherlich eine permanente Aufgabe jeder Gemeinde. Hier waren die Zusammenlegung der MS I und MS 2 zur Mittelschule Gallneukirchen und die Einbindung der Polytechnischen Schule in das Gallneukirchner Schulzentrum eine Herausforderung die erfolgreich abgeschlossen wurde. Zur Sicherstellung des Betriebes im attraktiven Freibad wurde die Technik auf aktuellen Stand gebracht. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten bringt eine wirkungsvolle Energieeinsparung mit sich und schont die wertvollen Insekten. Die Einrichtung verkehrsberuhigter Zonen, wie in der Schulstraße, am Marktplatz, in der Dienergasse u. in der Gaisbacherstraße  heben die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Die neue Kurzparkzone im „One“, die Stadtgemeinde Gallneukirchen hat  36 Parkplätze angekauft, wird den Kunden Einkäufe und Besorgungen im Zentrum von Gallneukirchen wesentlich erleichtern.

Tips: Gab es Themen, die Ihnen in dieser Zeit besonders am Herzen gelegen sind? 

Gabauer: Von den vielen Themen, die es galt zu bearbeiten, waren und sind mir die Kontakte und Gespräche  mit den Gallneukirchnerinnen und Gallneukirchnern, so wie heute und in der Zukunft, sehr wichtig. Die vielen Informationen und Rückmeldungen die ich bei den Gesprächen bekomme sind in vielen Bereichen die Grundlage für meine Arbeit als Bürgermeisterin.  Für mich sind der persönliche Kontakt und die Gespräche unverzichtbar.

Tips: Was war Ihnen in dieser Zeit bei deiner Arbeit besonders wichtig?

Gabauer: Als Bürgermeisterin gibt es für mich keinen Unterschied zwischen wichtig und besonders wichtig. Ich nehme die Verantwortung der vielen Herausforderungen gerne wahr, wobei mir dabei ein zukunftsorientiertes Miteinander unverzichtbar und wichtig ist. Die  Unterstützung und Zusammenarbeit mit den zahlreichen Vereine  wurden schon immer groß geschrieben und ist für das gesellschaftliche und kulturelle Leben in der Stadt Gallneukirchen sehr wichtig.

Tips: Zurück in die Gegenwart: Welche Themen sind momentan aktuell? Und welche Projekte oder Herausforderungen stehen in der nächsten Zeit an?

Gabauer: Zu den großen Projekten zählen wohl die Weiterentwicklung der Planungen für die Stadtbahn und die Weiterführung der Gespräche für die Neugestaltung des Regionshallenbades. Für die Realisierung neuer Räumlichkeiten für die Stadtkapelle  auf dem Areal des Hauses der Bildung, Kultur, Musik und Generationen gibt es bald grünes Licht. Für die Unterstützung der vielen Projekte in der Stadt Gallneukirchen danke ich dem Land OÖ. Engagierte Maßnahmen für den Klimaschutz und die Umsetzung des Kulturentwicklungsplanes werden uns in Zukunft intensiv beschäftigen.

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