Nachwuchs für Daniela Holzinger-Vogtenhuber

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Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 14.01.2020 16:38 Uhr

GAMPERN. Daniela Holzinger-Vogtenhuber hat vor wenigen Tagen eine Buben zur Welt gebracht. Ob nach ihrem Ausscheiden aus dem Nationalrat eine Rückkehr in die Politik geplant sei, steht noch nicht fest.

Mit nur 26-Jahren schaffte sie 2013 den Sprung in den Nationalrat und wurde dort schnell als „SPÖ-Rebellin“ bekannt. Der Grund: Das großkoalitionäre Schweigediktat zum Hypo-Alpe-Adria-Skandal, dem sie sich nicht beugen wollte. Als Konsequenz auch ihres Protestes wurden die Kontrollrechte des Parlaments gestärkt und Untersuchungsausschüsse zum Minderheitenrecht. Das Verhältnis zur SPÖ war jedoch ab diesem Zeitpunkt zerrüttet – woran auch Holzinger-Vogtenhubers federführende Mitarbeit in den U-Ausschüssen zu Hypo und Eurofighter nichts mehr änderte.

Erfolgreiche Gesetzesinitiativen

Frustriert über den Zustand ihrer ehemaligen Partei wechselte sie 2017 zur Liste des Ex-Grünen Peter Pilz, um diese als OÖ-Spitzenkandidatin ins Parlament zu führen. Sie avancierte sie dann als Sozialsprecherin zur fleißigsten weiblichen Abgeordneten. Im Gesamtranking der vergangenen Legislaturperiode belegt Holzinger-Vogtenhuber laut der Rechercheplattform „Addendum“ damit den dritten Platz unter allen 183 Abgeordneten. Geschickt nutzte sie das durch „Ibiza“ ausgelöste Spiel der freien Kräfte, um Mehrheiten für eigene Anträge zu finden: „Ich bin wirklich stolz, dass es mir gelungen ist durch erfolgreiche Gesetzesinitiativen das Leben von Menschen mit Pflegebedarf bzw. Beeinträchtigung nachhaltig zu verbessern. Denn darum sollte es doch gehen – für jene stark zu sein, die es schwerer haben“, so die Ex-Abgeordnete.

Ob nach ihrem Ausscheiden aus dem Nationalrat eine Rückkehr in die Politik geplant sei, ließ Holzinger-Vogtenhuber indes offen: „Aktuell gibt es nur ein Projekt, dem ich mich widmen möchte und das heißt Nikolaus Philipp, wiegt 3310g, misst 51 cm und braucht seine Mama und seinen Papa gerade voll und ganz. Was die Zukunft dann irgendwann bringen wird, das werden wir sehen“, sagt die stolze Mama.

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