Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GARS AM KAMP. Der Konsument weiß nur, dass Safran ein seltenes und teures Gewürz ist. Aber viele wissen nicht, wie Safran wächst, wie er geerntet und weiterverarbeitet wird. Welche Schritte sind notwendig, daraus ein hochwertiges Produkt zu machen, mit unvergleichbarem Aroma, Geschmack und Farbe?

Waldviertler Safran zum Selberpflücken Foto: Moser
Waldviertler Safran zum Selberpflücken Foto: Moser

Genau das ist der Hintergrund dieses Pilotprojektes, welches Liselotte Moser im Herbst 2016 startet. Natur dem Konsumenten näher zu bringen. Safran selber pflücken. Damit den Konsumenten bewusst wird, wie mühsam die Safranernte ist, wie viele zusätzliche Schritte notwendig sind, um Safran  zu gewinnen. Und damit wird jedem klar, dass die gehobene Preisklasse durchaus berechtigt ist, da alle Arbeitsschritte händisch vorgenommen werden müssen. Es ist keine maschinelle Ernteunterstützung möglich.

Im September beginnt jetzt das Safrangras zu sprießen. Ab Anfang Oktober geht die Ernte los. Bis ca. Mitte November blüht der Safran. Die Besucher benötigen festes Schuhwerk und Handschuhe für die Erntearbeit. Davor erhalten sie Instruktionen wie richtig gepflückt wird. Anschließend eine schriftliche Anleitung wie man Safranfäden zieht, über die richtige Trocknung und Lagerung. Der Besucher erhält ein Pflückkistchen, welches als Mengeneinheit dient. Pro volles Kistchen zahlt der Besucher vor Ort € 12,- (inkl. MwSt.). Jeder kann pflücken so viel er will. Zusätzlich bitte ein Behältnis mitnehmen für den Heimtransport der Blüten. Am besten wieder in Kistchen oder Kartons, damit die Blüten nicht zerdrückt werden.

Die Safranfelder in Gars am Kamp existieren seit 2011. Ende 2015 erhielt der Betrieb das Bio-Zertifikat und gilt daher ab der Ernte 2016 der Waldviertler Safran als Bioprodukt.

Da die Natur sich nicht an Kalendertage hält, bitte vorher anrufen, ob der Safran schon blüht und geerntet werden kann. Tel. 0650 / 545 24 26.

Pflückzeiten täglich ab Anfang Oktober bis ca. Mitte November von 10 – 15 Uhr. Auch bei Schlechtwetter.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum!

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum!

BEZIRK. Der Christbaum ist für viele Menschen das zentrale Element des Weihnachtsfestes, der alle Jahre wieder in festlichem Glanz tausende ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Weihnachten und der Müll

Weihnachten und der Müll

NIEDERÖSTERREICH. Tonnen, die weit über das normale Maß gefüllt sind, daneben Abfall, der keinen Platz mehr fand – ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Neue Schulform bereichert Horner Schullandschaft

Neue Schulform bereichert Horner Schullandschaft

HORN. Der neue Schulzweig EWF - Einjährige Wirtschafts-Fachschule an der HLW/FW Horn bietet einen einzigartigen Werdegang für Fachschüler. ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
„Erlebniswelt Dunkelfeld“: was ein kleiner Blutstropfen zu erzählen hat

„Erlebniswelt Dunkelfeld“: was ein kleiner Blutstropfen zu erzählen hat

STOCKERN. Mit einem einladenden Lächeln und strahlenden Augen werde ich von Thomas Kubicek in dem wunderschönen Einfamilienhaus empfangen, ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Sternsinger aus dem Bezirk Horn hoffen wieder auf Rekordergebnis

Sternsinger aus dem Bezirk Horn hoffen wieder auf Rekordergebnis

BEZIRK HORN. Bald ist es wieder soweit: In den Tagen zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Jänner sind auch heuer wieder ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Eltern-Kind-Kochkurs in der Volksschule Sigmundsherberg

Eltern-Kind-Kochkurs in der Volksschule Sigmundsherberg

SIGMUNDSHERBERG. In der Volksschule Sigmundsherberg wird neben der Vermittlung von schulischen Inhalten besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Weitere Beiträge