Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GEINBERG. Groß ist die Freude bei Chefkoch Peter Reithmayr und seinem Team: Sie haben für das Restaurant Aqarium im Spa Resort Therme Geinberg im neuen Gault Millau 2016 eine zweite Haube bekommen. Im Testurteil steht „dass Küchenchef Peter Reithmayr sein Handwerk versteht und großes auf den Teller gezaubert hat“. Daneben wird das freundliche und aufmerksame Servicepersonal in der Kritik ebenso wie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis besonders gelobt.

Peter Reithmayr hat mit seinem Team zwei Hauben von Gault Millau bekommen. Foto: Therme Geinberg
Peter Reithmayr hat mit seinem Team zwei Hauben von Gault Millau bekommen. Foto: Therme Geinberg

Seine Leidenschaft für das Kochen hat Reithmayr schon früh entdeckt, weil er eben immer gerne gegessen hat. „Vor allem bei der Oma. Irgendwann war klar, dass ich Koch werde. Nach der Kochlehre bin ich zum Bundesheer, danach ging es in die weite Welt hinaus. In San Diego habe ich in einem sehr guten Haus gearbeitet, wo ich sehr viel gelernt habe. Wieder zurück in Österreich habe ich mich mit der Molekularküche beschäftigt. Später arbeitete ich auf einem Schiff, um nur einige Stationen zu nennen“, erzählt der sympathische Koch.

Niveau halten und steigern

Mit 29 Jahren war Reithmayr Küchenchef im Aqarium. Der mittlerweile 33-Jährige hat nun mit der Abendkarte zwei Hauben vom Gault Millau 2016 bekommen. „Das ist eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die richtige Entscheidung getroffen haben. Mein Ehrgeiz ist geweckt, um das Niveau zu halten und zu steigern“, sagt Reithmayr.

Nachdem der Haubenkoch auch nicht immer selber den Kochlöffel schwingen möchte, und dennoch auf gute Küche Wert legt, kauft sich der gebürtige Steyrer auch selber den Gault Millau. Sorgfältig wählt er dann das Lokal aus. „Es sollte dem Aqarium ein wenig ähnlich sein, weil ich mich dann noch besser orientieren kann, wo wir stehen.“

Feedback ist dem Küchenchef sehr wichtig: „Ich bin schon so eitel, dass ich mir jedes Feedback vom Gast durchlese. Ich will, dass jeder Gast den perfekten Teller bekommt. Und wenn bei einer Bewertung nur „Gut“ steht, dann trifft mich das.“

Zu Hause kocht der junge Familienvater nur, wenn er drei Tage durchgehend frei hat oder eine Feierlichkeit ansteht. Ansonsten steht seine langjährige Partnerin hinter dem Herd.

Das Lieblingsgericht

Auf die Frage nach seinem Lieblingsgericht antwortete Reithmayr: „Gebackener Kalbskopf, wenn ich den auf einer Karte entdecke, muss ich ihn bestellen.“ Aber einem guten Wiener Schnitzel ist er auch nicht abgeneigt. Und das obwohl er mit Letzterem schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat: „Mit jedem Bissen wurde das Fleisch immer mehr und mehr im Mund. Das war das schlechteste Gericht das ich jemals gegessen habe. An die drei Monate habe ich kein Schnitzel mehr gegessen.“

Das perfekte Gericht

Die Aqarium-Speisekarte liest sich nicht nur fantastisch, die Gerichte sind auch fantastisch. Tips verriet der kreative Haubenkoch nach welchen Kriterien ein neues Gericht entsteht: „Es muss eine süße, saure, salzige und eventuell eine bittere Komponente haben. Jedoch darf sich kein Geschmack wiederholen. Nur dann ergibt es eine Symbiose.“

Hohe kulinarische Auszeichnungen

Mit den drei Gabeln von Falstaff und den zwei Hauben von Gault Millau ist das Aqarium nun das Restaurant mit den höchsten kulinarischen Auszeichnungen im Bezirk Ried. Der Gault Millau ist die wichtigste Auszeichnung für das Aqarium.

In die Lobeshymnen für das Aqarium stimmt auch der Relax-Guide 2016 ein wenn er sagt: „Chef Peter Reithmayr, ein ruhiger Mann ohne Allüren, beherrscht den Blick über den Tellerrand und fügt mit sicherer Hand internationale Elemente mit regionalen Ingredienzien zusammen, kombiniert Ibericoschwein mit heimischer Urkarotte und Rollgerste oder Zuckerrüben mit Himbeere und Tonkabohne.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden