Startschuss für neues Verkehrskonzept in Gmünd
GMÜND. In Zusammenarbeit der Stadtgemeinde Gmünd mit dem Land Niederösterreich und den Firmen Agrana und Raiffeisen Lagerhaus Gmünd-Vitis wurde ein neues Verkehrskonzept für den Kreuzungsbereich Lagerstraße/Albrechtser Straße entwickelt. Die Kreuzung beim Finanzamt Gmünd ist, wie mehrere verkehrstechnische Überprüfungen durch die Bezirkshauptmannschaft belegen, schlecht einsehbar und verkehrstechnisch problematisch. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 11. April wurde einstimmig der Bau eines neuen Kreisverkehres und ein neues Verkehrskonzept beschlossen, dass die Verkehrssituation im Bereich Lagerstraße/Albrechtser Straße entschärfen soll.

In Zusammenarbeit mit den betroffenen Betrieben und Behörden wird nun eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssituation vor Ort angegangen. Bürgermeisterin Helga Rosenmayer (ÖVP): „Wir wollen damit eine positive Entschärfung der derzeitigen Verkehrssituation schaffen, die sowohl für die Bewohner der Neustadt, als auch die ansässigen Betriebe viele Vorteile bringen wird.“
Neue Verbindungsstraße für Erdäpfel-Transporte
Im Zuge der Errichtung des Kreisverkehres bei der Eichenallee soll der Verkehrsfluss aus Richtung Lagerstraße kommend zum Kreisverkehr geführt werden. Um dies zu erreichen soll eine neue Verbindungsstraße von der Lagerstraße zur Eichenallee im Bereich der neuen Lagerhalle der Firma Agrana hergestellt werden. Für die Bewohner der Reihenhausanlage wurde mit ihrem Einvernehmen vereinbart, einen Lärmschutzwall zu errichten.
Radweg wird errichtet
Entlang der neuen Gemeindestraße wird auch ein Geh- und Radweg errichtet, damit soll auch das Radwegenetz für die Stadt Gmünd weiter ausgebaut werden. Nach Fertigstellung der Verbindungsstraße soll noch 2018 der Verkehr über die neue Verbindungsstraße zum Kreisverkehr geführt werden.


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