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Großbrand im Ortszentrum von Bad Goisern

Online Redaktion, 08.01.2024 07:31

BAD GOISERN. Großeinsatz Sonntagabend im Goiserer Ortszentrum: Ein Wohnhaus im dicht verbauten Gebiet stand beim Eintreffen der Feuerwehren in Vollbrand.

 (Foto: FF Bad Goisern)
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„Wir mussten anfangs davon ausgehen, dass sich noch Personen in dem brennenden Gebäude befinden. Der erste Atemschutztrupp hat die Haustüre gewaltsam geöffnet, dabei schlugen ihnen bereits Flammen entgegen“, schildert Einsatzleiter Claus Ebner die dramatischen Minuten seines Eintreffens.

Nachbarn sagten den Feuerwehrleuten wenig später, dass sich die beiden Bewohner – ein älteres Ehepaar – zurzeit auswärts befinden. Somit konnten sich die fünf Feuerwehren von Bad Goisern auf die Löscharbeiten konzentrieren. Und diese gestalteten sich aufgrund der dichten Bebauung und der fortgeschrittenen Brandausbreitung alles andere als einfach. Nur über eine enge Zufahrt konnte der Hubsteiger der FF Bad Goisern direkt vor dem in Vollbrand stehenden Wohnhaus positioniert werden, um den brennenden Dachstuhl von oben zu löschen. Dabei kam auch das spezielle Bohrlöschgerät „Drill-X“ zum Einsatz, mit welchem die FF Roith angerückt war.

Anwohner versorgten Einsatzkräfte, Brandwache blieb die ganze Nacht vor Ort

„Mit mehreren Rohren im Innen- und Außenangriff ist es dann gelungen, den Brand nach einer Stunde unter Kontrolle zu bringen“, berichtet Kommandant Ebner. Ein Teil-Einsturz der Innendecke sowie die restliche Dacheindeckung erschwerten die Löscharbeiten zusätzlich. Das benötigte Löschwasser stammte von Tanklösch- und Großtanklöschfahrzeugen, später diente der nahe Mühlbach zur Wasserversorgung. Am Atemschutzfahrzeug konnten direkt am Einsatzort die leeren Sauerstoffflaschen wieder befüllt werden, Anwohner versorgten die Einsatzkräfte mit Heißgetränken. Während der gesamten Nacht verblieb eine Brandwache vor Ort, die immer wieder Glutnester ablöschen musste.  

An die 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Goisern, St. Agatha, Lasern, Weißenbach, Roith sowie der Betriebsfeuerwehr Steeg, weiters die Polizei und das Rote Kreuz standen im Einsatz. Für die beiden Bewohner bedeutet der Brand wohl den Verlust ihres Hauses und des Großteils ihrer Habseligkeiten.


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