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Skitourengeher am Dachstein in letzter Minute per Hubschrauber gerettet

Online Redaktion, 18.04.2026 11:57

GMUNDEN. Ein 75-jähriger Skitourengeher aus Wien ist am Dachsteinplateau wegen technischer Probleme an seiner Skibindung in Bergnot geraten.

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

Ein 75-jähriger aus Wien unternahm am Freitag eine Skitour am Dachsteinplateau. Der Plan war, die sogenannte „Rumpler Runde“ zu begehen. Dazu fuhr der Mann um 8.15 Uhr mit der Frühfahrt der Dachstein Krippenstein-Seilbahn zur Bergstation der Bahn und im Anschluss mit den Skiern zur Talstation der Teilstrecke 3.

Dort startete der Skitourengeher um 9.10 Uhr seine Unternehmung, die er, laut seinen Angaben, jedes Jahr einmal unternimmt. Als er zu den steileren Abschnitten der Skitour am Ramsauer Gletscher gelangte, hatte er zunehmend Probleme mit seiner Bindung.

Bindungsprobleme

Immer wieder öffnete sich diese und so kam er nur mehr langsam voran. Gegen 18:20 Uhr erreichte er schließlich den höchsten Punkt der Skitour unterhalb des Hohen Dachsteins. Der 75-Jährige fuhr im Anschluss die Pistengerätspur Richtung der Simonyhütte, als sich auf einer Höhe von 2.275 Metern, unweit des Schöberls, erneut der Vorderbacken der Bindung ungewollt öffnete.

Rettung per Hubschrauber

Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Zeit entschloss sich der Mann gegen 19.15 Uhr einen Notruf abzusetzen. Daraufhin wurde die Bergrettung Hallstatt sowie ein Alpinpolizist alarmiert. Außerdem wurde der Polizeihubschrauber zum Einsatz hinzugezogen, um den Mann noch bei „letztem“ Tageslicht retten zu können.

Dies gelang schließlich auch - die Hubschrauber-Crew konnte den bereits entkräfteten Mann um 20.05 Uhr am Parkplatz der Talstation der Krippenstein-Seilbahn vom Berg bringen.


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