Regionalforum gegründet: Salzkammergut 2024 voll handlungsfähig
BAD ISCHL. Der 30-köpfige regionale Beirat, der in Bad Ischl konstituiert wurde, wird fortan auch die Umsetzung der Kulturvision Salzkammergut 2030 begleiten.

Vertreter aus den Bereichen kommunale Kulturpolitik, Bildung, Kreativwirtschaft, Regionalentwicklung, Tourismus und Kulturschaffende aus dem Salzkammergut haben sich zusammengefunden, um mit dem Regionalforum SKGT24 das letzte Organ der Kulturhauptstadt Bad Ischl - Salzkammergut 2024 zu gründen. Neben der Beratungstätigkeit beschäftigt sich das Regionalforum mit Netzwerkaufbau und Kommunikationstätigkeit zur bestmöglichen Kooperation der Gesellschaft mit einem regionsweiten, bundesländerübergreifenden Umfeld und unter Miteinbeziehung wichtiger Akteur und Initiativen, die nicht in der Eigentümerstruktur der Gesellschaft abgebildet, jedoch für das Erreichen des Gesellschaftszwecks von maßgeblicher Bedeutung sind. Dazu gehören insbesondere Vertreter aus den Bereichen Kunst & Kultur, Kreativwirtschaft, Medien, Kommunales und Regionalentwicklung sowie Bildungseinrichtungen.
Die Vorsitzenden
Zur Vorsitzenden des Regionalforums wurde Pamela Binder gewählt. Die Tourismusdirektorin des Ausseerlandes kennt auch das oberösterreichische Salzkammergut bestens, war sie doch bis Ende 2019 viele Jahre lang Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Dachstein-Inneres Salzkammergut. Zur 1. Stellvertreterin wurde Eva Fürtbauer, Kulturabteilung der Stadtgemeinde Gmunden, ernannt, die auch schon der Steuerungsgruppe der erfolgreichen Bewerbungsinitiative angehörte. An 2. Stelle findet sich mit Georg Brenda, Kulturabteilung der Stadtgemeine Laakirchen, ein aktiver Kulturarbeiter und Vordenker. Das Regionalforum tagt anlassbezogen, aber zumindest viermal im Jahr.
Kulturvision Salzkammergut 2030
Der Kulturentwicklungsplan (Kulturvision SKGT30) gibt kulturpolitische Leitlinien und Maßnahmen bis 2030 vor. Er wurde im Rahmen eines LEADER-Kooperationsprojekts im Zeitraum 2018 bis 2020 als Teil der Kulturhauptstadtbewerbung Salzkammergut 2024 erarbeitet und in den nächsten Wochen in der endgültigen Fassung publiziert. Das Regionalforum soll vorerst bis 2025 im Rahmen der Umsetzung der geplanten Maßnahmen begleitend und beratend tätig sein.


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