Regionalforum gegründet: Salzkammergut 2024 voll handlungsfähig

Hits: 284
Foto: Salzkammergut 2024/Hörmandinger
Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 19.10.2020 17:39 Uhr

BAD ISCHL. Der 30-köpfige regionale Beirat, der in Bad Ischl konstituiert wurde, wird fortan auch die Umsetzung der Kulturvision Salzkammergut 2030 begleiten.

Vertreter aus den Bereichen kommunale Kulturpolitik, Bildung, Kreativwirtschaft, Regionalentwicklung, Tourismus und Kulturschaffende aus dem Salzkammergut haben sich zusammengefunden, um mit dem Regionalforum SKGT24 das letzte Organ der Kulturhauptstadt Bad Ischl - Salzkammergut 2024 zu gründen. Neben der Beratungstätigkeit beschäftigt sich das Regionalforum mit Netzwerkaufbau und Kommunikationstätigkeit zur bestmöglichen Kooperation der Gesellschaft mit einem regionsweiten, bundesländerübergreifenden Umfeld und unter Miteinbeziehung wichtiger Akteur und Initiativen, die nicht in der Eigentümerstruktur der Gesellschaft abgebildet, jedoch für das Erreichen des Gesellschaftszwecks von maßgeblicher Bedeutung sind. Dazu gehören insbesondere Vertreter aus den Bereichen Kunst & Kultur, Kreativwirtschaft, Medien, Kommunales und Regionalentwicklung sowie Bildungseinrichtungen.

Die Vorsitzenden

Zur Vorsitzenden des Regionalforums wurde Pamela Binder gewählt. Die Tourismusdirektorin des Ausseerlandes kennt auch das oberösterreichische Salzkammergut bestens, war sie doch bis Ende 2019 viele Jahre lang Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Dachstein-Inneres Salzkammergut. Zur 1. Stellvertreterin wurde Eva Fürtbauer, Kulturabteilung der Stadtgemeinde Gmunden, ernannt, die auch schon der Steuerungsgruppe der erfolgreichen Bewerbungsinitiative angehörte. An 2. Stelle findet sich mit Georg Brenda, Kulturabteilung der Stadtgemeine Laakirchen, ein aktiver Kulturarbeiter und Vordenker. Das Regionalforum tagt anlassbezogen, aber zumindest viermal im Jahr.

Kulturvision Salzkammergut 2030

Der Kulturentwicklungsplan (Kulturvision SKGT30) gibt kulturpolitische Leitlinien und Maßnahmen bis 2030 vor. Er wurde im Rahmen eines LEADER-Kooperationsprojekts im Zeitraum 2018 bis 2020 als Teil der Kulturhauptstadtbewerbung Salzkammergut 2024 erarbeitet und in den nächsten Wochen in der endgültigen Fassung publiziert. Das Regionalforum soll vorerst bis 2025 im Rahmen der Umsetzung der geplanten Maßnahmen begleitend und beratend tätig sein.

Kommentar verfassen



Im Land der Forscher und Entdecker mit der Bücherei Roitham

ROITHAM. Das Ferienprogramm der Bücherei stand ganz unter dem Zeichen der Naturwissenschaften. 46 Kinder, aufgeteilt in sechs Gruppen, konnten bei 6 Stationen spielerisch vieles entdecken und erforschen.  ...

Künftiges Riesen-Teleskop in Chile tanzt nach ihrer Pfeife

KIRCHHAM/LINZ. Mit dem aktuell in Chile geplanten weltweit bislang größten Teleskop der Welt befasst sich die Doktorarbeit der Kirchhamerin Victoria Hutterer. Diese wurde nun im Rahmen des Erwin Wenzl ...

„Gesunde Gemeinde“ unterstützt tolle Projekte der Kindergärten

LAAKIRCHEN. Ein gesundes Aufwachsen im Einklang mit der Natur, mit viel Bewegung und bewusster Ernährung ist den Kinderbetreuungseinrichtungen und der Stadtgemeinde Laakirchen ein großes Anliegen. Tolle ...

Schwieriger Rettungseinsatz am Dachstein

OBERTRAUN/HALLSTATT. Ein herabfallender Stein verletzte am gestrigen 28. Juli eine Alpinistin bei einer Wanderung im Dachsteingebiet an der Wirbelsäule. Der notwendige Einsatz des Notarzthubschraubers ...

Sanierung fast abgeschlossen

GSCHWANDT. Nach knapp zehn Jahren wird die Sanierung der Volksschule im Sommer abgeschlossen. Derzeit ist der älteste Gebäudeteil an der Reihe.

Volkshilfe Salzkammergut startet Petition für eigene „Kindergrundsicherung“

BEZIRK GMUNDEN. Bei 350.000 Kindern und Jugendlichen, die aktuell in Armut leben müssen, ist es höchste Zeit zu handeln. Erfolgreicher Testlauf des Modellprojekts mit armutsbetroffenen Kindern.

Frontalzusammenstoß in Roitham fordert zwei Verletzte

ROITHAM. Zwei Verletzte forderte am heutigen 28. Juli ein Frontalzusammenstoß von zwei Autos um etwa 11.20 Uhr auf der B144 zwischen Traunfall und Steyrermühl im Bereich „Sandgasse“.

Ebensee hat in Sachen Schwemmholz wieder einmal den „Schwarzen Peter“

EBENSEE. Bedingt durch die Unwetter am vergangenen Wochenende hat die Traun in den letzten Tagen Unmengen Schwemmholz in den Traunsee befördert. Dieses Holz lagert sich im Bereich der Traunmündung und ...