150 Lehrer und Eltern diskutierten über "Schule im Aufbruch"
GMUNDEN. Selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Lernen, Lehrer als „Lernbegleiter“: NMS Altmünster und Freie Schule Salzkammergut sind seit Jahren im Netzwerk „Schule im Aufbruch“ aktiv. Im Toscana Kongress Gmunden präsentierten sie und andere innovative Schulen ihre Projekte.

Rund 150 Lehrer, Eltern und andere Interessierte aus ganz Oberösterreich folgten der Einladung, zu einem „Aufbruch“ an den Schulen beizutragen. „Wir müssen mehr darüber reden, was geht, als darüber, was nicht geht“, betonte einer der Organisatoren, Georg Brock. Als Leiter der Freien Schule Salzkammergut in Altmünster setzt er Konzepte wie offenen Unterricht und das Arbeiten in jahrgangsgemischten Gruppen seit Jahren erfolgreich um.
Besseres Sozialverhalten und mehr Selbstständigkeit
Positive Auswirkungen stellt er vor allem beim Sozialverhalten und bei der Selbstständigkeit der Schüler fest. Diese Erfahrung teilt er mit Sylvia Grafinger, die als Leiterin der NMS Altmünster mit ihrem Team seit vier Jahren ebenfalls als „Schule im Aufbruch“ agiert und den Schülern damit einen „nahtlosen“ Übergang ermöglicht.
Schulinspektor Thalhammer: „Vorreiter“
Gmundens Bezirksschulinspektor Robert Thalhammer, der sich auch selbst Inspirationen holte, sieht derartige Schulen und Veranstaltungen als Vorreiter. Immer wieder würden Projekte, die zunächst an einzelnen Schulen erprobt werden – wie zum Beispiel der schulstufenübergreifende Unterricht – später „normales Schulrecht“.


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