Wassermangel beim Heiligen Bründl
GMUNDEN. In den vergangenen 35 Jahren ist das Heilige Bründl fünfmal nach besonders trockenen Sommern versiegt. Auch derzeit ist der Wasserdurchfluss sehr gering.

Die legendäre Quelle, von der Kaiser Maximilian, der letzte Ritter, bereits vor 500 Jahren eine Leitung in die Innenstadt legen ließ, führt nur noch so wenig Wasser, dass es mit der Trinkwasserqualität der Entnahmestellen am Brunnenweg, am Beginn der Annastraße (ehemalige Plassauerhof-Kreuzung), am Klosterplatz und vor der Feuerwehrzentrale vorerst vorbei ist.
Derzeit keine Trinkwasserqualität
Das wenige Wasser, das dort noch fließt, ist nur noch als Brauchwasser einzustufen, erklärt der Wassermeister der Stadt, Helmut Danzer. Auch in den vom Bründl versorgten Springbrunnen (Franz Josef-Park, Badeplatz Weyer) bleibt der Nachschub aus. Weil ein Verkeimen droht, müssen die Becken früher als sonst geleert werden.
Das Wasser des Heiligen Bründl genießt bei vielen Kultstatus.Manche schreiben ihm eine heilende Wirkung zu. Viele holen es kistenweise in Flaschen und größeren Behältern, die sie bei den Trinkbrunnen selber befüllen. Davon sollte man derzeit Abstand nehmen.


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