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GMUNDEN. Im Auftrag der Stadtgemeinde ist in den letzten Monaten ein Gedenkstein für die politischen KZ- und Gefängnisopfer restauriert worden, der im November 1946 errichtet wurde.

Foto: Stadtgemeinde Gmunden / Holger Höllwerth
Foto: Stadtgemeinde Gmunden / Holger Höllwerth

Der Gedenkstein steht im katholischen Teil des Stadtfriedhofes in der ersten Reihe des linken Blocks nach dem Haupteingang und trägt die Nummer 7/8. Auf der Tafel sind die Namen von 18 Bürgerinnen und Bürgern eingemeißelt, die in Konzentrationslagern und Gefängnissen ermordet wurden.  Sie stammen aus Gmunden und aus den Umlandgemeinden Ohlsdorf, Pinsdorf, Laakirchen und Steyrermühl.

„Zivilcourage zeigen, wenn wir rassistische oder totalitäre Entwicklungen erkennen“

„Gedenkjahr 2018 bedeutet vor allem auch, jener Menschen zu gedenken, die hier bei uns den unglaublichen Mut hatten, dem Terror- und Mörderregime der Nazis die Stirn zu bieten und die dabei sogar ihr Leben geopfert haben. Das Andenken an sie hoch zu halten, ermutigt uns bis heute dazu, Zivilcourage zu zeigen, wenn wir rassistische oder totalitäre Entwicklungen erkennen. Die Restaurierung dieses Gedenksteins halte ich deshalb für sehr bedeutsam und unerlässlich“, sagt Bürgermeister Stefan Krapf.


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