Salzkammergut-Wasserretter waren im Vorjahr wieder fleißig

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Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 21.01.2020 07:48 Uhr

SALZKAMMERGUT. 22.800 Stunden haben die Wasserretter in den acht Ortsstellen des Salzkammergutes im Vorjahr geleistet. Bei einem fiktiven Stundenlohn von 27 Euro wäre dies eine volkswirtschaftliche Leistung von 616.000 Euro. Das zeigt die Bilanz des Wasserrettungs-Abschnittes Salzkammergut für 2019.

Der Abschnitt, der im Norden inklusive der Gemeinde Lambach weiter nach Schwanenstadt und Attnang-Puchheim reicht und somit die Flüsse Traun und Ager mit einschließt, erstreckt sich im Süden über den gesamten Bezirk Gmunden bis nach Hallstatt und beheimatet acht Ortsstellen.

Eine Lebensrettung und 76 Personenrettungen

350 aktive Mitglieder im Abschnitt machen diese Zahlen möglich – sie waren es auch, die dabei knappe 4.900 Einsatzstunden leisteten, im Dienste des Nächsten – alles ehrenamtlich und unentgeltlich. Insgesamt wurden bei 101 Alarmeinsätzen und weiteren 282 sonstigen Überwachungen, technischen Hilfeleistungen sowie Gewässerreinigungen eine Lebensrettung und 76 Personenrettungen durchgeführt. 61 Mal wurde Erste Hilfe geleistet – leider waren auch drei Totbergungen zu verzeichnen.

232 Unterwasserstunden wurden von den Tauchern des Abschnittes absolviert und 292 Stunden mit allen neun Booten des Abschnittes gefahren.  

In der Rettungschwimmausbildung konnten 52 Mitglieder ausgebildet werden. Vom Junior Retter für die unter 14-Jährigen, über den Helferschein und den Retterschein bis zum Lifesaver – sozusagen der Notfallsanitäter der Wasserrettung – war alles dabei. Ein neuer Schwimmlehrer unterstützt das erfahrene 35-köpfige Rettungs- und Schwimmlehrerteam.

3.450 Stunden für die Jugend

532 Kinder wurden im Anfänger- oder fortgeschrittenen Schwimmen unterrichtet – ein wesentlicher Beitrag zur Badesicherheit – aber nicht nur jedes Kind sollte schwimmen können. Insgesamt waren die Betreuer knapp 3.450 Stunden für unsere Jugend im Einsatz.

Auch die erweiterte Erste-Hilfe-Ausbildung, welche unter anderem Gerätekunde und Sauerstoffgabe umfasst, wurde in den Fortbildungen wieder großgeschrieben, und so konnten insgesamt 229 Erste-Hilfe-Module absolviert werden.

 

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