Sturm und Sonne: viel Arbeit für die Wasserretter an den Salzkammergutseen
BEZIRK GMUNDEN/OÖ. Strahlender Sonnenschein lockte in den letzten Wochen zahlreiche Wassersportler an die Seen. Der starke Wind führte jedoch zu teilweise gefährlichen Situationen.

So kämpften auf den Salzkammergutseen einige Wassersportler mit den starken Böen, konnten ihre Probleme aber alle selbst beheben, bevor die von Augenzeugen alarmierten ÖWR-Einsatzkräfte eintrafen. Bei Kontrollfahrten verhinderten die ehrenamtlichen Helfer zusätzliche gefährliche Situationen und warnten zahlreiche Boote und Wasserfahrzeuge rechtzeitig vor starkem Wind.
Gefahr durch kaltes Wasser
Die Wasserretter rufen dazu auf, auch bei dem derzeit schönen Wetter die Sicherheitsmaßnahmen nicht außer Acht zu lassen und vor allem nicht auf Schwimmwesten zu verzichten: Während in den Sommermonaten ein Sturz ins Wasser meistens mit einer unfreiwilligen Erfrischung endet, besteht bei den herrschenden Wassertemperaturen ohne Schutzausrüstung akute Lebensgefahr. Das derzeit nur 10 bis 14 Grad kalte Wasser kann zu Kälteschocks und Krämpfen führen, Personen ohne Schwimmwesten oder Neoprenanzügen können innerhalb weniger Sekunden untergehen, warnen die Wasserretter.


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