Pfau "Waldemar" vor Abschuss gerettet
GMUNDEN. Der Österreichische Tierschutzverein hatte 10 Tage Zeit, einen verwilderten Pfau in Gmunden zu bergen. Nach Ablauf der Frist wäre das Tier erschossen worden. Die Rettung verlief erfolgreich. Nun wird für Pfau „Waldemar“ eine Freundin gesucht.

Ganze zwei Jahre lang trieb Pfau Waldemar im Stadtteil Cumberland sein tierisches Unwesen. Kot auf Terrassen sowie eine Menge Lärm brachte zahlreiche Anrainer dazu, das Tier bei der ansässigen Behörde zu melden. Bisherige Einfangversuche blieben jedoch ohne Erfolg. Waldemar wollte sich weder von Anrainern, Polizei noch Feuerwehr einfangen lassen.
Tierischer Freigeist in letzter Sekunde gerettet
Als das Tier zum Abschuss freigegeben wurde, alarmierten Tierfreunde die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins. „Man gab uns 10 Tage, um Waldemar einzufangen“ so U. Weinberger. (Hofleiterin des Assisi-Hofs in Frankenburg) und weiter: „Sollten wir es nicht schaffen, würde Waldemar von der ansässigen Jägerschaft erschossen werden.“ Der gemeinnützige Verein setzte eine artgerechte Lebendfalle ein und hatte bereits nach drei Tagen Erfolg: Waldemar löste die Falle aus und konnte so möglichst stressfrei von den Tierrettern des Tierschutzvereins geborgen werden. „Wir schätzen Waldemar auf ca. 3-5 Jahre. Er ist top in Form und lebt sich gerade auf dem Assisi-Hof in Frankenburg ein“ so U. Weinberger.
Freundin für Waldemar gesucht
Der Österreichische Tierschutzverein gibt dem Pfau nun ein sicheres Zuhause. Da Pfaue polygame Vögel sind die in kleinen Familienverbänden leben, wird eine passende Gefährtin für Waldemar gesucht. „Vielleicht finden wir ein passendes Weibchen aus dem Tierschutz für Waldemar oder jemand möchte ein Pfauenweibchen abgeben, weil es nicht für die Zucht geeignet ist“, so der gemeinnützige Verein.
Hinweise an die Hofleiterin des Assisi-Tierschutzhofs in Frankenburg, U. Weinberger.: 0043 660 197 50 46 oder office@tierschutzverein.at


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