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GMUNDEN. Nur wenig Resonanz fand der für heute Nachmittag angekündigte Demonstrations-“Spaziergang“ durch Gmunden. Mit ein Grund für die geringe Teilnahme war möglicherweise die starke Polizeipräsenz. Die  rund 100 bis 150 Teilnehmer verhielten sich ruhig und hielten Abstände ein. Die Polizisten beobachteten die Lage, es gab keinen Grund einzuschreiten.

Foto: Wolfgang Spitzbart
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Bei Demonstrationen in Gmunden (Montag Abend) und Vöcklabruck (Freitag Abend) wurden zuletzt lautstark Parolen skandiert, gleichzeitig waren weder Mund-Nasenschutzmasken noch ausreichende Abstände zu sehen. Da nicht abzusehen war, wie viele Menschen dem erneuten Ruf zum - nicht angemeldeten - „Spaziergang“ folgen würden, war die Polizei mit zusätzlichen Einheiten ausgerückt. Diese kontrollierten bereits vorab den Demonstrations-Bereich zwischen Toscanaparkplatz und Rathausplatz. Zudem verteilte die Polizisten Flugblätter der BH und der Polizei, in denen auf Mindestnormen (Abstand, MNS) und Strafsanktionen hingewiesen wurde.

Keine Sprechchöre, keine Transparente, kein Megaphon

Bei der Demonstration selbst wurden die Sicherheitsabstände eingehalten, auch auf dem Rathausplatz verhielten sich die Menschen eher ruhig. Es gab keine Sprechchöre, keine Transparente und kein Megaphon. Die Versammlung löste sich rasch wieder auf. 

Bezirkshauptmann Alois Lanz war selbst vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Auch er sah - aus Sicht der Gesundheitsbehörde - keinen Grund zum Einschreiten. Es wurden von seiten der Redaktion keine Amtshandlungen beobachtet.


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