Traktoria: Seit 23 Jahren tuckern sie

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V.l.: WTG-Vorstand Ferdinand Laimer, Theresa, Franziska, Bernhard, WTG-Chef Hans Wieser, Traktor-Experte Helmut Kröpfel Foto: WTG
V.l.: WTG-Vorstand Ferdinand Laimer, Theresa, Franziska, Bernhard, WTG-Chef Hans Wieser, Traktor-Experte Helmut Kröpfel Foto: WTG
Emma Salveter Emma Salveter, Tips Jugendredaktion, 21.09.2021 08:25 Uhr

ST. WOLFGANG. Die Wolfgangsee Traktoria brachte wieder über 100 Traktoren samt deren Besitzer an den Wolfgangsee.

Seit nunmehr 23 Jahren veranstaltet die Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft das Treffen von Traktor-Oldtimern am Wolfgangsee. Anfangs nur als eintägiges Treffen geplant, entwickelte sich die Veranstaltung rasch zum Zwei-Tages Treffen.

Ein besonderes Programm wurde heuer organisiert – geschuldet auch der Absage der Veranstaltung im vergangenen Jahr. WTG-Chef Hans Wieser: „Wir wollten heuer eben etwas Besonderes bieten – und da Traktorianer das Bergfahren lieben, wurde eine Ausfahrt auf der Bleckwandstraße zur Schwarzeneckhütte auf 1.050 Meter gelegen, organisiert“.

Bereits am Freitag ging es heiß her, als es hieß, den Off-Road-Geschicklichkeitsbewerb zu absolvieren, ging es doch um den Hauptpreis (1 Woche Aufenthalt für 2 Personen in einem Hotel am Wolfgangsee). 3 knifflige Stationen wurden von den Wolfganger Traktorfreunden zusammengestellt und führte die Teilnehmer über Au zur Jausenstation Holzerbauer und wieder zurück zum Startplatz in Schwarzenbach.

Der Sieger kam aus den eigenen Reihen der Wolfganger Traktorfreunde; Matthäus Stadlmann fuhr nahezu perfekt und siegte mit Abstand. Allerdings nahm er als Lokalmatador den Preis zugunsten des zweitplatzierten nicht an und so siegte ein überglücklicher Johann Friedl aus Schärding auf einem Steyr T84, Baujahr 1965.

Am Samstag dann die große Ausfahrt mit Einkehr auf der Schwarzeneckhütte; Wirtsfamilie Schweizer und ihr Team kredenzten Wiener Schnitzel mit Salat – und das perfekte Essen, die großartige Hütten-Atmosphäre und das schöne Wetter begeisterten die Teilnehmer, welche aus  Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark, Salzburg und auch aus dem benachbarten Bayern kamen. Die längste Anreise „auf Achse“ betrug übrigens bei 220 Kilometer 11 Stunden. Anschließend erfolgte die Vorstellung sämtlicher Traktoren bei der großen Track-Parade – verfolgt von hunderten Schaulustigen im Zentrum von St. Wolfgang.  

Einmal mehr wurde die Wolfgangsee Traktoria von Steyr Traktoren dominiert; neben Traktor-Klassikern wie Deutz, Hanomag, Lindner, Warchalowski, Kramer und Porsche stellte Steyr das größte Kontingent an Traktoren.

Stark engagiert zeigte sich wieder der Verein der Wolfganger Traktorfreunde, welche bei der  Gesamtorganisation tatkräftig mithalfen. Der Chef der Traktorfreunde, Gerald Appesbacher, zählt bereits über 40 Mitglieder zu seinem Verein mit in Summe ebenso vielen Traktoren.

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