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HALLSTATT. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag, 3. Jänner, ankündigte, soll die Kläranlage Hallstatts in das Abwassermonitoring des Bundes einbezogen werden. Hintergrund ist die Corona-Welle in China. Auch das Abwasser von allen Flügen aus China soll auf neue Virusvarianten untersucht werden.

 (Foto: Adobe Stock / Noppasinw)
(Foto: Adobe Stock / Noppasinw)

Bereits jetzt werden die Kläranlagen von Wien und Salzburg Teil des Monitoringprogramms des Bundes. Mit der nun geplanten Erweiterung sollen die von Touristen aus China besonders häufig besuchten Orte regelmäßig untersucht werden, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Damit sollen mögliche neue Virusvarianten entdeckt werden, auch wenn Besucher aus China auf anderen Wegen einreisen.

Ab kommender Woche soll zudem das Abwasser von allen Flügen aus China auf neue Virusvarianten untersucht werden. Die Proben werden dazu direkt aus den Abwassertanks der Flugzeuge entnommen. Die Sequenzierung der Proben erfolgt durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).

Verpflichtende Corona-Tests für Einreisende aus China, wie sie die EU-Länder Italien, Frankreich und Spanien eingeführt haben, sind weiterhin nicht geplant. Man wolle sich an einer abgestimmten europäischen Vorgehensweise orientieren, so das Gesundheitsministerium. Am Mittwoch findet eine Sitzung des Krisen-Reaktionsmechanismus IPCR in Brüssel statt, bei der die EU-Länder erneut über den Umgang mit Reisenden aus China beraten wollen.


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