Verschönerungsverein Obertraun zieht Bilanz und stellt neuen Vorstand vor
OBERTRAUN. Der Verschönerungsverein Obertraun blickt auf ein arbeitsintensives Jahr zurück. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden neben einem Rückblick auf die geleistete Arbeit auch personelle Veränderungen beschlossen.

Seit 2009 engagiert sich der Verein für die Pflege und Instandhaltung der Wanderwege im Tal der Dachsteingemeinde. Mit Beginn des Frühjahrs startet traditionell die neue Arbeitssaison. Bei der Versammlung legten Obmann Gerhard Lipovec und Schriftführer Ilse Hubeny nach mehrjähriger Tätigkeit ihre Funktionen zurück.
Bei den Neuwahlen wurde Leopold Eggenreiter zum neuen Obmann gewählt. Die Funktion des Schriftführers übernimmt künftig Birgit Kopp. Unterstützt wird das Team weiterhin von Kassier Peter Perstl sowie den Beiräten und Kassaprüfern Hannelore Dankelmayr und Andrea Schwarzlmüller. Der neue Obmann sowie Vizebürgermeister Gernot Winterauer bedankten sich bei den ausgeschiedenen Funktionären und überreichten ein Erinnerungspräsent.
Umfangreiche Arbeiten im Wegenetz
In den Tätigkeitsberichten wurde ein Überblick über die Arbeiten im Jahr 2025 gegeben. Diese umfassten unter anderem Wege im Bereich Bühlerbachursprung, Koppenwinkel, Wasserfallwand, Schergenkogel sowie den Ersatzweg beim Lichtstein.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Obertrauner Höhenweg, der ganzjährig stark genutzt wird. Insgesamt wurden 560 Arbeitsstunden dokumentiert, wobei die tatsächliche Leistung darüber hinausgeht.
Finanzierung und Bedeutung für die Gemeinde
Der Verein finanziert sich vor allem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Diese können unter anderem im örtlichen Tourismusbüro abgegeben werden. Zusätzlich erfolgt Unterstützung durch die Gemeinde und den Tourismusverband.
Kassier Peter Perstl berichtete von einer stabilen finanziellen Lage, wies jedoch auf rückläufige Spenden hin. Seitens der Gemeinde wurde die Bedeutung des Vereins hervorgehoben.
„Für die Gemeinde ist dieser Verein unverzichtbar und für den Ort eine große Unterstützung und Bereicherung. Von den gepflegten Wanderwegen profitieren nicht nur unsere Urlaubs- und Ausflugsgäste – sie sind auch eine wichtige Infrastruktur für die einheimische Bevölkerung.“


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