„Verlorener Sohn“ Murati kehrt zu Swans zurück
GMUNDEN. Nach einem Jahr in der ersten belgischen Liga kehrt „der verlorene Sohn“ Enis Murati zurück zu den Swans. Der Ex-Kapitän hat vorerst einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Mit knapp 17 Punkten pro Spiel war Murati einer der besten Werfer der belgischen „Scooore League“ und ließ damit sogar alte Bekannte wie den Ex-Gmundner Reggie Arnold hinter sich. Für seine Leuven Bears reichte es aber dennoch für den letzten Platz und somit eine enttäuschende Saison.
Im Telefonat mir Swans-Manager Harald Stelzer resümierte der Zurückkehrer: „Grundsätzlich habe ich mir meinen Wunsch vom Auslandsengagement erfüllt. Es hat sich auch bewährt und war eine Supererfahrung. Nach der Saison habe ich mir die Angebote aus anderen Ländern angeschaut und auch überlegt, ob ich nicht doch wieder in die Heimat zurück will. Da Gmunden mir ein Angebot gemacht hat, das für mich und meine weitere Lebensplanung sowie den Verein sehr gut passt, habe ich mich nach sorgfältiger Abwägung wieder für die Swans entschieden. Ich bin jedenfalls voll motiviert und hoffe, dass wir die nächsten Jahre das bestmögliche herausholen können. Ich freue mich, wieder daheim zu sein.“
Swans-Freude über drei Nationalspieler im Team
„Unser verlorener Sohn kehrt zurück an den Traunsee“, zeigt sich auch Stelzer glücklich. „Mit Blazan und Murati konnten wir die frei gewordenen österreichischen Positionen der beiden „Basketball-Pensionisten“ Mayer und Poiger mehr als nur kompensieren. Ergänzt mit dem dritten Nationalteamspieler im Bunde Daniel Friedrich, können wir in der kommenden Saison auf einen unglaublich starken österreichischen Kern bauen, der viel Leadershipqualitäten mitbringt.“


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