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BEZIRK GMUNDEN/WIEN. Die Nachricht, dass das Sozialprojekt BIS-Mobil vor dem Aus steht, hat eine Welle der Bestürzung ausgelöst. Die Abgeordneten Elisabeth Feichtinger, Bürgermeisterin von Altmünster, und Ex-Sozialminister Alois Stöger (beide SP) übergaben der Sozialministerin 2.639 Unterstützungserklärungen für dieses Projekt.

Übergabe der Unterschriften: NRAbg. Elisabeth Feichtinger und Alois Stöger mit Ministerin Beate Hartinger-Klein

Der Großteil der Unterschriften für die von SP-Landtagsabgeordneter Sabine Promberger initiierte Petition stammt aus Ebensee. Fast 30 Prozent der Wahlberechtigten der Gemeinde protestierten gegen die geplante BIS-Mobil-Einstellung, die aufgrund von Kürzungen beim AMS und dem Stopp der Aktion 20.000 durch die Bundesregierung ab Ende April im Raum steht. Trotz der starken Bürgerbeteiligung und vieler Verhandlungen zeichnen sich bislang noch keine positiven Ergebnisse ab.

„Mit dem Ende des Projekts verlieren zwölf ältere Menschen, die gerade erst einen gesellschaftlich anerkannten und wertvollen Arbeitsplatz gefunden haben schlagartig ihren Job. Menschen die zuvor jahrelang vergeblich Bewerbungsschreiben verschickten und gerade erst wieder neues Selbstbewusstsein getankt hatten“, kritisiert Nationalratsabgeordnete Elisabeth Feichtinger.

Das BIS-Mobil, das erst im vergangenen Herbst vom Verkehrsclub VCÖ ausgezeichnet wurde, stelle auch eine wichtige soziale Dienstleistung in Ebensee, Traunkirchen und Altmünster dar, betont Alois Stöger: „Nachdem viele Buslinien eingespart wurden, bringt dieses Verkehrsprojekt den Leuten wieder Mobilität und damit ihre Freiheit zurück.“


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