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GMUNDEN. Im Gespräch mit Tips zieht Bürgermeister Stefan Krapf (VP) eine „Halbzeitbilanz“ und gibt einen Ausblick auf aktuelle Projekte. Rund um den Hotelbau am „Parkhotel-Areal“ soll es schon bald zu einer Ausschreibung kommen.

  1 / 2   Die Neugestaltung des Rathausplatzes soll schon bald in die Umsetzungsphase gehen. Foto: Stadtgemeinde Gmunden

Tips: Nachdem das Großprojekt Traunseetram samt Brückenbau nun abgeschlossen ist: Wo liegen die kommenden Schwerpunkte?

Stefan Krapf: Wir haben in der ersten Hälfte der Periode wirklich einiges umgesetzt und realisiert: die Regiotram – verbunden mit einem neuen Stadtbild, den Baumwipfelpfad als touristischen Impuls, mehrere Schulsanierungen, den Neubau der Bergrettung, aber auch die Generalsanierung der Tennishalle, der neue Parkplatz bei der Sporthalle und die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Eishalle als ökologischer Impuls. Daneben wurden auch einige Spielplätze gestaltet.

Aber man darf sich nicht ausruhen, die intensive Arbeit geht weiter. Das wichtigste Projekt für die zweite Halbzeit ist das Hotel. Am Parkhotelareal gehört das Grundstück ja uns, hier starten wir jetzt mit einer Ausschreibung. Das Hotel hat für mich oberste Priorität, es ist so wichtig für die Stadt und die Wirtschaft. Daneben beginnen wir jetzt auch mit der Umsetzungsphase für die Neugestaltung von Rathausplatz und Esplanade, als weiteres Großprojekt steht die Sanierung der SEP-Arena an.

Ein wichtiges Thema ist auch die Parksituation. Es gäbe verschiedene mögliche Standorte für Parkdecks, wir analysieren jetzt gerade, was am besten geeignet ist. Über alle diese Themenbereiche geht die Positionierung als stilvolle Stadt. Das ist natürlich ein Prozess, der auf Jahre hin angelegt ist, aber wir bekommen viele positive Rückmeldungen.

Tips: Der Leerstand in der Innenstadt ist nach wie vor ein Thema. Wie wird dem begegnet?

Krapf: Das ist ein Problem, das jede größere Stadt betrifft. Hier wurde schon viel versucht. Künftig wollen wir das Leerflächenmanagement verstärken, in einem ersten Schritt wird dazu die Attraktivität der einzelnen Standorte bewertet.

Tips: Ein Highlight in den nächsten Wochen ist die Österreichische Meisterschaft im Eiskunstlauf, die heuer in Gmunden ausgetragen wird. Wie kam es dazu?

Krapf: Unsere Eishalle gehört zu den modernsten in ganz Österreich, da können wir sehr stolz darauf sein. Mit dem „Sommereis“ haben wir uns einen Namen gemacht, auch die Zuschauerkapazität passt. Dazu kommt, dass wir einen sehr engagierten Verein haben. Und so hat sich der Verband für die Austragung in Gmunden entschieden. Wenn man bedenkt, dass Gmunden heuer auch die Jugend- und Juniorenstaatsmeisterschaft im Segeln und das Judo-Bundesligafinale austragen durfte, kann man schon sagen: Gmunden hat einen exzellenten Ruf in der österreichischen Sportwelt.


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