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BAD ISCHL. Die Volkspartei von Bad Ischl wird sich sowohl inhaltlich als auch personell breiter aufstellen und startet mit einer Initiative den Zukunftsprozess.

Willi Blohberger Foto: ÖVP Bad Ischl
Willi Blohberger Foto: ÖVP Bad Ischl

„Bad Ischl braucht mehr Mitbestimmung durch die Bürger“, erklärt der Ischler VP-Chef Willi Blohberger die Initiative der Ischler Volkspartei. In einem ersten Schritt werden die Parteimitglieder eingeladen, sich mit Vorschlägen, Anregungen aber auch mit Kritikpunkten zur zukünftigen und aktuellen Entwicklung ihrer Heimatstadt zu melden.                                                                                                                        

Mitglieder-Themen mit der Ischler Bevölkerung diskutieren 

Im Anschluss an die  Mitgliederbefragung werden diese Zukunftsthemen mit der Bevölkerung diskutiert. „Wir wollen eine breite Meinungsbildung – viele Themen werden zurzeit im Rathaus im kleinen Kreis nur kurz überlegt und dann schnell beschlossen“, zeigt Blohberger wenig Verständnis für die aktuelle Politik in seiner Heimatstadt. Als Beispiele nennt Blohberger die Parkplatz-Situation rund um den Kurpark, wo sich nun herausstellt, dass mehr Parkplätze verloren gehen als angenommen. „Es muss zukünftig mehr auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingegangen werden“, fordert der VP-Chef.  

Zuerst Inhalte, dann Personen 

In einem Wahljahr ist natürlich immer interessant, wie sich eine Partei personell aufstellt. Die Ischler Volkspartei will diesmal einen anderen Weg gehen. Zuerst sollen mit der Bevölkerung die Zukunftsthemen der Stadt erarbeitet werden. Erst dann sollen die richtigen Personen ausgewählt werden, die für die Umsetzung dieses Programms geeignet sind. „Vor dem Sommer werden wir die Kandidatenentscheidung treffen“, sagt Blohberger, der nicht ausschließt, „dass im Herbst erstmals eine Frau für die ÖVP ins Rennen gehen könnte“.  

Überraschungen nicht ausgeschlossen 

Eines kann man jedenfalls bereits jetzt sagen: die Volkspartei wird sich sowohl inhaltlich als auch personell breiter aufstellen. „Das Wahlergebnis 2015 war eine bittere Pille für uns – wir wissen, dass wir gemeinsam mit den Ischlern ein gutes Programm für unsere Stadt erarbeiten müssen“, kündigt VP-Chef Blohberger eine offene Diskussion über die wichtigen Themen für die Kaiserstadt an. 


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