7,4 Millionen Euro für Modernisierung der Traundorfschule in Gmunden
GMUNDEN. Die Stadt Gmunden plant die schrittweise Modernisierung der Traundorfschule, in der eine Volks- und eine Mittelschule untergebracht sind. Die vorgesehenen Errichtungskosten betragen rund 7,4 Millionen Euro. Erste Investitionen sollen im Budget 2027 berücksichtigt werden.

Nach der Erweiterung und Sanierung der Nikolaus-Lenau-Schule, der Übersiedlung der Polytechnischen Schule in das Schulzentrum Gmunden Stadt sowie dem dort begonnenen Generalsanierungsprojekt steht nun die schrittweise Modernisierung der Traundorfschule mit Volks- und Mittelschule auf dem Programm: Das Gebäude der Traundorfschule wurde im Sommer von Fachleuten untersucht. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für ein umfassendes Sanierungs- und Modernisierungskonzept. Das gesamte Investitionsvolumen beziehungsweise die vorgesehenen Errichtungskosten belaufen sich auf rund 7,4 Millionen Euro.
Modernisierung geplant
Die geplante Modernisierung umfasst wesentliche Bereiche des Schulstandortes. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Energieversorgung, die technische und bauliche Infrastruktur sowie die Klassen- und Unterrichtsräume.
„Obwohl die Traundorfschule bereits 2016 saniert wurde, ist uns bewusst, dass mittlerweile in verschiedenen Bereichen wieder erheblicher Modernisierungsbedarf besteht. Vieles ist in die Jahre gekommen. Unser Ziel ist es, für die Schüler, für die junge Generation, aber ebenso für die Pädagogen bestmögliche Rahmenbedingungen für das gemeinsame Lernen und Arbeiten zu schaffen“, sagt Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP).
„Wir wollen sicherstellen, dass alle Schüler in zeitgemäßen Schulgebäuden lernen können, in denen sie sich bestmöglich entfalten, ihre Fähigkeiten entwickeln und sich voll und ganz auf das Lernen konzentrieren können“, betont auch Bildungsstadtrat Thomas Bergthaler (ÖVP).
Arbeiten in mehreren Etappen
Wegen der finanziellen Situation der Gemeinden und des Projektumfangs ist die Umsetzung in mehreren Bauetappen vorgesehen. Die Arbeiten sollen vor allem in den Ferien stattfinden, damit der Schulbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird.
„Bei der Sanierung werden sämtliche erforderlichen baulichen Maßnahmen berücksichtigt. Gleichzeitig achten wir darauf, den laufenden Schulbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen. Fassadenarbeiten können grundsätzlich auch während des Schulbetriebs erfolgen, Arbeiten innerhalb der Gebäude sowie an den Fenstern müssen hingegen in die schulfreien Zeiten gelegt werden“, erklärt Baustadtrat Rüdiger Fritz (FPÖ).
Finanzierung wird abgestimmt
Ein nächster Schritt ist die finanzielle und organisatorische Abstimmung mit den zuständigen Förderstellen des Landes Oberösterreich. Die Stadt Gmunden steht dazu in Kontakt mit der Bildungsdirektion, der Bauabteilung des Landes sowie den weiteren zuständigen Stellen.
In den kommenden Wochen ist ein Abstimmungsgespräch vorgesehen, bei dem insbesondere die geplanten Bauetappen, das Finanzierungsmodell und der weitere Projektablauf behandelt werden sollen.
Die Investitionen für die erste Bauetappe sollen bereits im Budget 2027 berücksichtigt werden. Damit soll die finanzielle Grundlage für den schrittweisen Start der Modernisierung geschaffen werden.








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