Ballon musste auf Skipiste notlanden
GOSAU. Heißluftballon musste aufgrund von zu wenig Wind auf der Skipiste Notlanden.

Ein 49-jähriger französischer Heißluftballonfahrer startete am 15. Jänner gegen 10 Uhr mit einem Heißluftballon in Gosau. Aufgrund des vorhergesagten mäßig starken Südwinds war eine Ballonfahrt über den Gosaukamm und eine Landung im Gosautal geplant. Nach etwas mehr als vier Stunden in der Luft musste der Franzose, der alleine im Ballon war, jedoch aufgrund des zu schwachen Windes und dem immer weniger werdenden Gas im Steilhang der Skipiste Hornspitz. Die Pistenrettung des Skigebiets sperrte gemeinsam mit einem Alpinpolizisten die Skipiste ab und sicherte den Korb des Fluggeräts gegen das Abrutschen auf der Piste. Der rund 400 Kilogramm schwere Ballonkorb musste anschließend mit einer Pistenraupe in das Tal transportiert werden. Bei der Notlandung wurde niemand verletzt. Die Skipiste war für zwei Stunden für die Wintersportler erschwert passierbar.


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