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GREIN. Die 25. Donaufestwochen im Strudengau gingen am 15. August mit einer eindrucksvollen Liedermatinee des Baritons Rafael Fingerlos und des Gitarrenvirtuosen Alexander Swete in der Gießenbachmühle in St. Nikola zu Ende.  

Die Oper von Joseph Haydn „L’incontro improvviso“ auf Schloss Greinburg begeisterte die zahlreichen kulturellen Besucher. Foto: Reinhard Winkler

Die Jubiläumsausgabe wird als die bisher erfolgreichste Spielzeit in die Festivalgeschichte eingehen: Mehr als 3.300 Besucher folgten dem von Intendantin Michi Gaigg stringent konzipierten Programm in den Strudengau. Alle fünf Vorstellungen der selten gespielten Haydn-Oper „L“incontro improvviso“ mit dem exzellenten L“Orfeo Barockorchester und einem begeisternden jungen Sängerensemble waren ausverkauft, ebenso fünf Veranstaltungen der Konzertreihe.

Ein Festival mit hoher kultureller Qualität

Tiefen Eindruck beim Publikum hinterließ auch die Lesung des Literaturpreises Ohrenschmaus – die Donaufestwochen sehen sich bestätigt, inklusiver Kunst im regulären Festivalbetrieb einen festen Platz zu geben und sind damit Vorreiter. „Wir hoffen, dass dieser Erfolg die Kulturabteilung des Landes Oberösterreich überzeugt, die Donaufestwochen als kulturelles Aushängeschild des Unteren Mühlviertels weiterhin entsprechend zu unterstützen, um auch künftig das Festival für Alte Musik mit Kontrapunkten in dieser Qualität fortführen zu können“, so Konsulent Walter Edtbauer, Präsident des Kulturforums Donauland-Strudengau. Die Donaufestwochen wurden anlässlich ihres Jubiläums von einer Ausstellung der Stadtgemeinde Grein thematisch begleitet: „Eine unverhoffte Begegnung – Joseph Haydn und die Türkenoper“ ist noch bis 26. Oktober im Stadttheater Grein zu sehen. Und auch die nächsten Donaufestwochen im Strudengau sind bereits fixiert: Diese finden vom 31. Juli bis 16. August 2020 statt. 


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