Ex-Ortschef mit Festakt in den Ruhestand verabschiedet
GRESTEN. Bürgermeister Harald Gnadenberger (SPÖ) lud – damals noch als Vizebürgermeister – zur diesjährigen Festsitzung in die Kulturschmiede ein.Heuer stand die Verabschiedung von Langzeitbürgermeister Wolfgang Fahrnberger, der über 20 Jahre die Geschicke der Marktgemeinde Gresten führte, im Mittelpunkt dieser Traditionsveranstaltung.

Anlassbezogen war bei dieser Festsitzung der geladene Personenkreis erweitert. So so konnte Bürgermeister Harald Gnadenberger eine Vielzahl der geladenen Ehrengästen begrüßen. Darunter unter anderem Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Nationalratsabgeordnete und bÜrgermeisterin Renate Gruber (beide SPÖ), Anton Erber, den Präsidenten des sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbandes in Niederösterreich (ÖVP), sowie Landtagsabgordneter und Bügermeister außer Dienst Rupert Dworak, Bezirkshauptmann Johann Seper, sowie einen Großteil der Bürgermeister des Scheibbser Bezirkes und ehemalige Amtskollegen von Wolfgang Fahrnberger.
Hannes Käfer - Grestens Radio- und Fernseh erprobter Gärtner und zugleich auch geschäftsführender Gemeinderat der Marktgemeinde - moderierte in gekonnter und kurzweiliger Weise dieses Fest.
Zwei Talk-Runden rund um politisches und privates
Hannes Käfer stellte zwei Talk-Runden zusammen, um einerseits über den Funktionsträger, und andererseits über die Privatperson Wolfgang Fahrnberger „einiges zu erfahren“. Die politische Runde bestand aus Ulrike Königsberger-Ludwig, Rentate Gruber, Anton Erber und den Bürgermeistern Günther Leichtfried (SPÖ, Wieselburg) und Leopold Latschbacher (ÖVP, Gresten-Land).
Die Teilnehmer der „privaten Runde“ waren: Vizebürgermeister .a.D. Josef Grasberger, der Ehrenobmann der Naturfreunde Gresten Johann Bittermann, der ehemalige Kommandant der FF-Gresten Heinz Latschbacher, der Sommerkultur-Wirt und zugleich auch „Stammwirt“ von Wolfgang Fahrnberger, Rudi Pöchhacker und die Ehefrau des Geehrten, Angelika Fahrnberger.
Unterhaltsame Episoden aus gemeinsamen Begegnungen
Begebenheiten und lustige Episoden aus den gemeinsamen Begegnungen waren zu hören, und die sehr kurzweiligen Talks hatten einen gemeinsamen Nenner, und zwar die Zielstrebigkeit, die Handschlagqualität, das Organisationstalent, die Sparsamkeit und trotzdem die Investitionslust des scheidenden Bürgermeisters.
Als Festredner der Veranstaltung hob Präsident Rupert Dworak das Engagement von Fahrnberger in den überregionalen Organisationen hervor, nahm aber auch auf den Eingangs gezeigten Film Stellung, worin ersichtlich war, was in der Kleinen Erlauftalgemeinde in den letzten zwei Jahrzehnten geschaffen wurde: Eine Infrastruktur, die in kaum einer Gemeinde der vergleichbaren Größe zu finden ist.
„Viktor-Adler-Plakette“ überreicht
Im Anschluss konnte Präsident Dworak Wolfgang Fahrnberger eine Auszeichnung seitens des NÖ Gemeindevertreterverbandes überreichen. Renate Gruber verlieh Wolfgang Fahrnberger die „Viktor-Adler-Plakette“ – die höchste Auszeichnung, die von der SPÖ zu vergeben ist. Gestärkt nach dem hervorragenden Buffet, „gezaubert“ vom Reinsberger Gastronom Stadler, ging es im zweiten Teil der Festsitzung mit den Verleihungen verdienter Gemeindebürger weiter.
Auszeichnung der Gemeindebürger
Die Kulturmedaille in Silber ging an Hermann Hackl, der seit zehn Jahren Obmann MV Ortskapelle Gresten ist
Die Sportmedaille in Silber erhielten
Franz Allmer (20 Jahre Obmann MFC Eisenstraße)
Anton Halbartschlager (15 Jahre Obmann Rassehundeverein Gresten)
Katharina Tanzer (Staatsmeisterin Judo)
Isudin Ramic (Staatsmeister Rollstuhlrugby)
Manfred Vielhaber (10 Jahre Obmann Dartclub Highlander)
Ehrenring für Franz Sinhuber
Pfarrer Franz Sinhuber erhielt anlässlich seines 70. Geburtstages den Ehrenring der Marktgemeinde Gresten. Es ist dies die zweithöchste Auszeichnung, welche die Marktgemeinde Gresten vergeben kann.
Dankesworte an Fahrenberger
Auch die Vertreter der Vereine, der Wirtschaft und andere geladene Gäste, hatten nun die Möglichkeit, einige Worte an die Versammlung und im Speziellen an den scheidenden Bürgermeister zu richten. Fritz Wurzer übernahm die Aufgabe als „Sprecher der Vereine““, und bedankte sich bei Fahrnberger für das „Augenmerk“ und für die tatkräftige Unterstützung der Vereine.
Bürgermeister Stefan Schuster aus der Gemeinde Sankt Georgen an der Leys, als GVV-Bezirksobmann der ÖVP, sozusagen das Pendant zu Wolfgang Fahrnberger, dankte ebenfalls für die ausgezeichnete und parteienübergreifende Zusammenarbeit (aktuell wieder bezüglich Finanzierung des Rot-Kreuz-Dienstes) im Bezirk. Abschließend wurde ein von Reinhold Kefer erstellter Multimedia-Beitrag, über das Wirken, über lustige Begebenheiten und honorige Begegnungen von und mit Wolfgang Fahrnberger gezeigt.
Musikalisch umrahmt wurde die Festsitzung dankenswerter Weise auch heuer wieder von einem Quintett des Blasorchesters Gresten.


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