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GRIESKIRCHEN/WELS. Es sind zwei Projekte, aber eine gemeinsame Mission – die im Ernstfall Leben retten kann: HAK- und HTL-Maturanten aus Wels arbeiten im Rahmen der Bildungsinitiative „Gemeinsam.Sicher.Feuerwehr“ und der Pöttinger Entsorgungstechnik aus Grieskirchen an einer Lösung zur Brandfrüherkennung in Presscontainern.

Gemeinsam mit der Firma Pöttinger Entsorgungstechnik wollen die Welser HAK- und HTL-Absolventen im Ernstfall Leben retten. Foto: OÖLFV/Bruckbauer

Fehleinwürfe in Entsorgungscontainer entstehen oft versehentlich, zum Teil aber auch bewusst durch Ignoranz und Unwissenheit über die möglichen Folgen. Durch die zunehmende Anbindung von Presscontainern an Gebäude besteht die Gefahr, dass sich ein Brand auch auf angrenzende Gebäude ausbreitet. In Entsorgungsbetrieben weiß man um die Problematik von gefährlichen Fehleinwürfen – beispielsweise von Akkus.

Neue Möglichkeiten zur Brandfrüherkennung

Die Pöttinger Entsorgungstechnik führte im Frühjahr 2018 das Steuermodul „falconic“ ein, das neue Möglichkeiten für die Umsetzung bzw. Machbarkeit einer Brandfrüherkennung im Presscontainer schafft. „Die Bildungsinitiative „Gemeinsam.Sicher.Feuerwehr“ bündelt als Plattform das Wissen aus dem Feuerwehrwesen. Die HAK1 Wels übernimmt die statistische Auswertung der Brandeinsätze für Abfallbrände und Containerbrände in Oberösterreich, um eine Grundlage für die weitere Arbeit zu schaffen. Im Anschluss wird eine Kundenbefragung bei Entsorgungsbetrieben und Haushalten zum Thema Mülltrennung und Müllbrand durchgeführt sowie ein Vermarktungskonzept erstellt. Die HTL Wels ist zuständig für die Analyse und Bewertung am Markt befindlicher Systeme, einer Untersuchung und Erarbeitung eines Melde-, und Löschsystems sowie die Durchführung praktischer Versuche. Zuletzt erfolgt die Auswahl und finale Konzeptionierung eines Systems, welches künftig in den Müllpressen zum Einsatz kommen wird.


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