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Im Jahr 2040 ist jeder dritte Eferdinger und Grieskirchner über 60 Jahre alt

Sabrina Lang, 06.07.2020 13:48

GRIESKIRCHEN/EFERDING. Auf seiner Tour durch die Bezirke setzt sich Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer mit den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Seniorenbundarbeit und der demografischen Entwicklung auseinander - so auch in den Bezirken Grieskirchen und Eferding.

Beim Bezirksbesuch in Grieskirchen: Seniorenbund-Landesgeschäftsführer Franz Ebner, Landtagsabgeordneter Peter Oberlehner, SB-Landesobmann Josef Pühringer, Stellvertreter und SB-Bezirksobmann für Grieskirchen Johann Feizlmayr, Bezirksobmann Eferding Georg Hude, Landtagsabgeordneter Jürgen Höckner und Nationalratsabgeordneter Laurenz Pöttinger (v.l.). Foto: LangS

Im Bezirk Eferding gibt es zwölf Seniorenbund (SB) Ortsgruppen mit 2254 Mitgliedern, im Bezirk Grieskirchen 27 Ortsgruppen mit 4723 Mitgliedern. Auf diese Zahlen könne man stolz sein, meint Pühringer. Sie würden aber auch den hohen Stellenwert der älteren Bevölkerungsgruppe zeigen. In Grieskirchen und Eferding gehört aktuell jeder Vierte der Generation 60+ an. 2040 wird es schon jeder Dritte sein. Ein Beispiel: In Grieskirchen steigt die Zahl der 80 bis 89-jährigen zwischen 2018 bis 2040 von 2870 auf 5356 Personen an. In Eferding entwickelt sich diese Altersgruppe von 1407 auf 2665 Menschen.

Der Einsamkeit entgegenwirken

Eine der größten Herausforderungen ist dem Thema Einsamkeit entgegen zu wirken. Hier soll die ältere Generation bewusst an die Digitalisierung herangeführt werden. Dies sei vor allem in Zeiten von Corona wichtig geworden. Generell wehrt sich Pühringer dagegen die Generation 65+ pauschal als Risikogruppe einzustufen. „Es muss ein Balanceakt zwischen Ermöglichen und Einhalten sein. Wir werden auch sukzessive wieder mit den Seniorenbund-Programmen beginnen“, so der Landesobmann. „Wir nehmen alle Einschränkungen ernst, gleichzeitig gibt es auch die Sehnsucht wieder etwas zu unternehmen“. Im Mittelpunkt bei der älteren Generation steht auch immer das Thema Pflege, hier müssten laut Pühringer noch mehr Menschen für den Pflegeberuf gewonnen werden um die zukünftigen Entwicklungen stemmen zu können.


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