Corona-Virus: 13 positive Fälle bei der Eisenbahner Musikkapelle
GRIESKIRCHEN. Die Gerüchte rund um die Corona-Fälle bei der Eisenbahner-Musikkapelle Grieskirchen haben sich bestätigt. Auf Tips-Nachfrage spricht Obmann Philipp Zeirzer von 13 positiv getesteten Musikern. Mittlerweile hat der Verein auch eine offizielle Stellungnahme abgegeben.

Bei der Probe des Musikvereins am 11. September wurden alle Corona-Maßnahmen eingehalten, versichert Obmann Philipp Zeirzer, dennoch kam es einige Tage nach der Probe bei mehreren Musikern zu Symptomen, wodurch sofort die Behörde informiert wurde und Testungen stattfanden. Diese brachten schließlich das Ergebnis, dass 13 Musiker positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Alle betroffenen Musiker befinden sich in Absonderung. „Wir sind sehr froh, dass es aus derzeitiger Sicht bei keinem der Betroffenen zu einem schweren Krankheitsverlauf kommen dürfte“, schreibt Zeirzer in seiner offiziellen Stellungnahme auf der Homepage des Musikvereins. Neben den üblichen Symptomen wie Fieber und Geschmacksverlust, seien auch einige Musiker völlig symptom-frei.
Der Gerüchteküche entgegenwirken
„Wir haben uns zu dieser so weit wie möglich transparenten Veröffentlichung der Situation entschieden, da uns die Gerüchteküche aus der näheren Grieskirchner Umgebung derzeit zwischen 15 und 30 aktiven Fälle zuordnet“, so der Obmann. „Etwas enttäuschend ist für uns auch die Tatsache, dass es bei einzelnen betroffenen Personen von außerhalb der EMK Grieskirchen zu einer Stigmatisierung kommt: 'Dank dir müssen wir uns jetzt testen lassen/müssen wir jetzt daheim bleiben'. Daher möchten wir dieses Statement auch als Aufklärung nutzen: Die Ansteckungsgefahr im Vereinsleben ist trotz aller erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen offenbar höher als gedacht“. Als Verein, der in Grieskirchen, Schlüßlberg und Tollet aktiv ist, sehen es die Musiker als ihre Pflicht an der Öffentlichkeit gegenüber, auch mit negativen Geschehnissen transparent umzugehen. „Es tut uns leid, dass es bei uns soweit gekommen ist. Wir hoffen aber, dadurch einen kleinen Beitrag leisten zu können, damit es bei anderen Vereinen vielleicht nicht so weit kommt“, erklärt der Obmann.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden