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Drehleiter für die Peuerbacher Feuerwehr sorgt für mehr Sicherheit in der Region

Yannik Bogensperger, 09.08.2022 09:13

PEUERBACH. Die Freiwillige Feuerwehr Peuerbach hat ein neues Fahrzeug mit Drehleiter bekommen und den Empfang des Fahrzeuges mit 150 geladenen Gästen gefeiert. Bürgermeister Roland Schauer begleitete die FF Peuerbach beim Abholen des neuen Wagens von Asten nach Peuerbach.

Die Feuerwehr Peuerbach freut sich über das neue Einsatzfahrzeug mit Drehleiter. (Foto: FF Peuerbach)

Viele Jahre habe es gedauert, bis die Notwendigkeit eines Drehleiter-Fahrzeuges gesehen wurde, betont die Freiwillige Feuerwehr Peuerbach. Studien wurden verfasst, dazu viele Gespräche geführt. Und nun war es soweit. Durch einen neuen Finanzierungsschlüssel, bei dem 45 Prozent das Land, 45 Prozent das Landesfeuerwehrkommando sowie zehn Prozent die Stadtgemeinde übernimmt, konnten die Anschaffungskosten von 781.000 Euro durch das Landesfeuerwehrkommando nun schneller genehmigt werden. Kommandant Wolfgang Eder habe zuletzt nicht mehr daran geglaubt, doch irgendwann habe man den Bedarf gesehen, betont der Feuerwehrmann. 

Denn: Es gebe in der Region Peuerbach ein hohes Risikopotential mit vielen Firmen, vielen teils viergeschossigen Wohnbauten, das Bezirksaltenheim, ein dicht verbautes Stadtzentrum sowie vielen landwirtschaftlichen Objekten.

Und eine Drehleiter für den ganzen Bezirk Grieskirchen sei zu wenig, sagt der Kommandant und ergänzt stolz: „Der ganze Bezirk hat mitgewirkt, jetzt haben wir es geschafft.“ Bisher bildete der nördliche Teil des Bezirkes einen „weißen Fleck“, was die Versorgung mit Hubrettungsfahrzeugen angeht. Jetzt könne man das Gebiet optimal mit der neuen Drehleiter abdecken, zeigt sich die Feuerwehr erfreut und erleichtert über die neuen Möglichkeiten bei ihren Einsätzen.

Bis zu 32 Meter Höhe

Mit dem fünfteiligen Leiterpark, bei dem das letzte Segment mit einem Gelenkteil versehen ist, erreicht man eine Höhe von 32 Meter und einen Rettungskorb, den man flexibel an jeden Einsatz anpassen kann.

Gefertigt wurde die Drehleiter von der Firma Rosenbauer in Karlsruhe. 

Vielseitig einsetzbar

Die vorrangigste Aufgabe für eine Drehleiter ist die Menschenrettung aus luftigen Höhen, doch auch eine Brandbekämpfung kann gezielt von oben erfolgen und auch bei Hagel und Schneedruck ist die Drehleiter eine große Hilfestellung.

Das 16-köpfige Drehleiter-Team ist nun durch eine Intensivausbildung gefordert, bevor man Anfang September in Betrieb geht und alle 24 Feuerwehren im Abschnitt unterstützen wird.

„Kann Leben retten“

Auch der Peuerbacher Bürgermeister Roland Schauer zeigt sich im Gespräch mit Tips erfreut über das neue Fahrzeug: „Ich bin froh, für die Region so ein Fahrzeug zu haben, das Leben retten kann.“ Zudem sei er stolz auf die Mannschaft, die sich der Verantwortung stelle. „Die Feuerwehr Peuerbach hat daran geglaubt, dass so ein Fahrzeug hier stationiert sein kann und Kommandant Wolfgang Eder steckte viel Energie rein“, so der Bürgermeister. Es sei eine große Verantwortung für die Feuerwehr-Mannschaft, „aber das ist ein super zusammengeschweißtes Team mit einer tollen Jugendarbeit“, erklärt der Politiker, der selbst bei einer Feuerwehr aktiv ist.


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