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HAAG / GASPOLTSHOFEN / LINZ / RIED.Gedreht wurde unter anderem im Hotel Scharinger in Haag und im Bezirksaltenheim in Gaspoltshofen – jetzt hat der zweite Falkner-Krimi des Haager Regisseurs und Drehbuchautors Oliver Jungwirth Premiere.

  1 / 3   Bei den Dreharbeiten im Hotel Scharinger - Hauptdarstellerin Daniela Dett (2.v.r., hinten), die Darsteller Michael Kuttnig und Christoph Schöffl mir Regisseur und Drehbuchautor Oliver Jungwirth (vorne l.) und zahlreichen Statisten aus der Region und der Crew. (Foto: Anna Haslehner)

Mit der Columbo-Hommage „Falkner und die Liebe eines Lebens“ haben die beiden Filmemacher Oliver Jungwirth und Alexander Knaipp 2023 einen Nerv getroffen. Die Rückmeldungen waren so gut, dass sie sich entschlossen haben, einen zweiten Film mit Kommissar Falkner zu drehen. Am Donnerstag, 11. September, feiert „Falkner und die Linie im Sand“ Premiere.

Oliver Jungwirth, ein Wahl-Haager und großer Columbo-Fan, war wieder für Drehbuch, Regie und Kamera verantwortlich, Alexander Knaipp verkörperte wieder den titelgebenden Kommissar.

Haag und Gaspoltshofen

Gedreht wurde im Herbst 2024. Eine erste große Szene des Films spielt in einem Restaurant. Als Drehort durfte das Frühstückshotel Scharinger in Haag am Hausruck genutzt werden. Das Team hat den kompletten Speiseraum mitsamt Ausschank zur Verfügung gestellt bekommen. Der musste auch mit Menschen gefüllt werden. „Die Statistinnen waren alles Menschen, die ich aus meinem Alltag kannte“, erzählt Jungwirth. „Was mich einerseits beruhigt hat, andererseits aber auch mehr Druck gemacht hat, weil ich mich halt einfach auch nicht blamieren wollte“, schmunzelt er.

Ein weiterer Drehort war das Bezirksalten- und Pflegeheim in Gaspoltshofen. Dazu gekommen ist es, als Jungwirth davon gehört hatte, dass dort Zimmer frei seien, woraufhin er den Betreiber, den Sozialhilfeverband Grieskirchen, kontaktierte. Nachdem er das Drehbuch geschickt hatte, kam wenige Zeit später schon die Zusage. Das dort arbeitende Personal durfte sogar mitspielen. Es sei eine seiner Lieblingsszenen, fügt Jungwirth hinzu. Weitere Drehorte waren die Firma Redl Bau in Linz und die Fachhochschule Linz.

Bekannte Namen

Wie im ersten Teil löst Falkner, ein Kommissar in Columbo-Manier, einen Mordfall. Alexander Knaipp schlüpft wieder in diese Rolle. Er ist Intendant beim Sommertheater in seiner Heimatstadt Traun, Gründer eines Trauner Kulturvereins und Ensemblemitglied im Linzer Kellertheater. „Es ist immer noch diese liebevolle Hommage an Columbo, vor allem natürlich in der Struktur und in meiner Figur des Falkner. Gleichzeitig ist es ein viel schnellerer und durchdachterer Film – eine Szene gibt der nächsten sprichwörtlich die Klinke in die Hand“, erzählt er.

Die Hauptdarstellerin ist keine Geringere als Musicalstar Daniela Dett, bekannt vom Musiktheater Linz. Die Linzerin ist ein Columbo-Fan.

Mit dabei ist wieder Michael Kuttnig, der schon im ersten Falkner spielte. Weiters Nadia Walch, Lisa Eferdinger, Angelika Strasser, Christof Schöffl oder Irene Kammerer. Kleinere Rollen haben auch die Poxrucker Sisters übernommen (allerdings ohne zu singen).

Worum geht es im Film?

Paul Oberberger (Michael Kuttnig) ist Chef einer erfolgreichen Baufirma. Sein Vorgänger musste aufgrund eines Skandals zurücktreten und Gerüchten zufolge hatte Oberberger etwas damit zu tun. Seine Mitarbeiterin Viktoria Reiter (Daniela Dett) scheint nun Beweise dafür gefunden zu haben. Mit der Aussicht auf eine Beförderung lockt Oberberger sie zu einem Abendessen. Sie nicht ahnend, dass ihr Chef vor hat, sie aus dem Weg zu räumen. Am Ende gibt es einen Toten und Inspektor Falkner beginnt zu ermitteln. Der Fall scheint komplizierter zu sein als gedacht, denn zu viele Beweise deuten in eine bestimmte Richtung. Fast, als hätte jemand falsche Spuren gelegt.

Premiere:

Donnerstag, 11. September, 19 Uhr, Starmovie Ried

weitere Termine:

Donnerstag, 25. September, 20 Uhr, Megaplex Pasching

Freitag, 3. Oktober,Spielraum Gaspoltshofen


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