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ROTTENBACH. Das regionsübergreifende Leader-Projekt „LandWert – Mehr als Rest“ zeigt, wie Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie in der Landwirtschaft und im Gewerbe funktionieren. In der Hofzeit in Rottenbach startet man mit einem Fachtag.

Aquaponik ist ein System, das Fischzucht und Pflanzenbau in einer Kreislaufwirtschaft kombiniert. In Rottenbach kann man sich das ansehen. (Foto: Tom Son)

Was heute oft als Abfall gilt, kann morgen ein wertvoller Rohstoff sein. Genau hier setzt das regionsübergreifende Projekt „LandWert – Mehr als Rest“ an. Bioökonomie bedeutet, mit dem zu wirtschaften was die Natur uns liefert. In Kombination mit Kreislaufwirtschaft heißt das: Ressourcen bleiben im Kreislauf, statt entsorgt zu werden.

Wenn Gras und Heu zu Dämmstoffen werden, Restholz zu Möbeln oder biobasiertem Kunststoff verarbeitet wird, Obstüberschüsse zu Saft gepresst wird, wenn Mist Biogas und Dünger liefert oder Kaffeesatz als Grundlage für die Pilzzucht dient - dann sind das konkrete Beispiele für eine Kreislaufwirtschaft. 

Das Projekt läuft von Mitte 2025 bis Mitte 2027 und wird gemeinsam getragen von den Leader-Regionen Mostlandl Hausruck, Eferdinger Land, Wels Land, Traunviertler Alpenvorland und Nationalpark Kalkalpen.

Der Start erfolgt mit dem Fachtag „Aquaponik“ am Freitag, 13. Februar 2026, in Rottenbach. Am Vormittag gibt es Fachvorträge und eine Führung bei der Aquaponik-Anlage Hofzeit Rottenbach. Am Nachmittag folgt die Be-sichtigung eines zweiten Aquaponik-Betriebs bei Buchmann Fisch in Diersbach.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis spätestens 30. Jänner 2026, unter info@gutundco.at (Georg Gumpinger) möglich.

Weitere Informationen auf www.regionwelsland.at/fachtag-aquaponic und auf www.mostlandl-hausruck.at/landwert


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