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EFERDING/GRIESKIRCHEN. Ein zu geringes Angebot an Wohnungen beklagt Landtagsabgeordneter Thomas Antlinger, SPÖ-Bezirksparteiobmann von Eferding und Grieskirchen. Gleichzeitig seien 74,4 Millionen Euro aus der „Wohnbaumilliarde“ des Bundes nicht genutzt worden und somit verfallen.

Thomas Antlinger (Foto: MecGreenie)
Thomas Antlinger (Foto: MecGreenie)

„Eine aktuelle Anfragebeantwortung von Wohnbaureferent Manfred Haimbuchner an die SPÖ legt alarmierende Zahlen zum oberösterreichischen Wohnungsmarkt offen. Die Anzahl der Bürger, die für eine geförderte Wohnung gemeldet sind, betrug im vergangenen Jahr 55.649“, sagt Antlinger: „Bei uns in der Region waren es beispielsweise in Alkoven 158, in Eferding 80 und in Grieskirchen 76 Einzelpersonen beziehungsweise Familien. Demgegenüber steht laut der aktuellen Wohnbaubilanz 2025 ein viel zu geringes Angebot, da im vergangenen Jahr landesweit lediglich 2.284 geförderte Mietwohnungen fertiggestellt werden konnten.“

Antlinger kritisiert vor allem Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ), da er in seiner Funktion als Wohnbaureferent 74,4 Millionen Euro des Bundes nicht abgeholt habe.

„Denn dazu – so die Vereinbarung von Bund und Ländern – hätte er auch Geld aus seinem Budget beisteuern müssen“, sagt Antlinger.


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