Das Rote Kreuz Grieskirchen sagt „Danke“ für 141.255 freiwillige Stunden
GRIESKIRCHEN. 141.255 ehrenamtliche Stunden wurden von Rot Kreuz Mitarbeitern im vergangenen Jahr geleistet. Die Bezirksstellenversammlung der Einsatzorganisation gab Anlass um „Danke“ zu sagen.

Gäbe es keinen Rettungsdienst, der zur Stelle ist, wenn Menschen Hilfe brauchen, keinen Notarzt, der Leben rettet, keinen Hausärztlicher Notdienst, der nachts ausrückt oder keine sozialen Dienste, die Menschen in psychischen Ausnahmesituationen beistehen, würde in der Gesellschaft in kürzester Zeit Chaos ausbrechen. So schildert Rot Kreuz Bezirksstellenleiter Günther Haslberger im Rahmen der Bezirkstellenversammlung ein unvorstellbares Szenario und weist gleichzeitig auf die Wichtigkeit dieser Hilfsorganisation hin. Bei der jährlichen Versammlung wird traditionell auf das vergangene Einsatzjahr zurückgeblickt, ein Überblick über die Tätigkeiten beim Roten Kreuz gegeben und verdiente Mitarbeiter geehrt.
Daten und Fakten über das abgelaufene Einsatzjahr
Blutspende
2.402 Blutspenden im Bezirk
Rettungs- und Notarztdienst:
Freiwillige Stunden: 109.700
Ausfahrten: 23.621
Gefahrene Kilometer: 876.083
Psychosoziale Dienste:
Krisenintervention:16 Mitarbeiter betreuten 43 Personen
Hausärztlicher Notdienst:
Die zwei Stützpunkte in Grieskirchen und Waizenkirchen absolvierten
4206 Visiten und legten 74.904 Kilometer zurück.
Asyl:
Aktuell wird noch ein Grundversorgungsquartier mit zehn Personen in Schlüßlberg vom Roten Kreuz im Bezirk betreut.
Katastrophenhilfsdienst:
Die Leistungen der vielen freiwilligen Katastrophenhelfer des RK sind bei Großunfällen gleichermaßen gefragt wie bei internationalen Einsätzen – in Form von Trinkwasseraufbereitung, Suchhundestaffeln, Telekommunikation oder Strahlenschutz. Außerdem kümmern sich die Rotkreuz-Profis um Hilfstransporte und stellen mobile Verpflegungseinheiten zur Verfügung.
Aus- und Fortbildung:
27 Lehrbeauftragte bilden die Bevölkerung in Erste Hilfe aus.
2018 nahmen 1825 Personen an einem Kurs teil.
Die Gesundheits- und Sozialen Dienste gewinnen immer mehr an Bedeutung:
Die 58 Mitarbeiter der mobilen Dienste (Hauskrankenpflege, mobile Hilfe und Betreuung, Heimhilfe) haben 63.028 Hausbesuche durchgeführt
Im „Betreubaren Wohnen“ wurden 57 Klienten in sechs Häusern betreut.
Der freiwillige Besuchsdienst betreute 50 Personen.
39 Klienten wurden durch das mobile Hospizteam begleitet.
Im Betreuten Reisen wurden 350 freiwillige Stunden geleistet
Durch Essen auf Rädern wurden 7684 Portionen ausgeliefert.
Rotkreuz-Märkte: 6765 Einkäufe wurden getätigt und 9055 freiwillige Stunden geleistet.
Für den Rot Kreuz-Flohmarkt in St. Georgen wurden 1988 freiwillige Stunden aufgewändet.
Im Jahr 2018 haben 117 neue Mitarbeiter die passende Jacke gefunden.
Insgesamt hat das Rote Kreuz 791 Mitarbeiter, davon 668 Freiwillige
2018 wurde 141.255 frewillige Stunden geleistet.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden