Pandemie sorgte bei Nachwuchsathleten für unglückliche Meisterschaftsaussetzer
ESCHENAU/PEUERBACH/ST. THOMAS. Die Vorfreude war groß bei den Nachwuchsathleten der Sportunion Igla long life. Sie wollten ihr Können bei den Landesmeisterschaften zeigen – das Pandemiegeschehen zeigte sich jedoch als „Spielverderber“.

Athletin Selina Eggertsberger aus Peuerbach konnte nicht bei den U14 Mehrkampf-Landesmeisterschaften an den Start gehen, da sie kurz zuvor Corona positiv getestet wurde. „Da ich im Sommer bereits den dritten Platz beim Speedy-Kids-Cup in der U14 erreichen konnte und nun ein Jahrgang zur U16 gewandert ist, hatte ich mir für die U14 Landesmeisterschaft in der Halle viel vorgenommen und wollte hier unbedingt um den Titel mitreden. Nun konzentriere ich mich wieder auf die neue Saison im Speedy-Kids-Cup“, so Eggertsberger.
Julian Mesi aus St. Thomas wollte sich als U16-Athlet in der U18 Einzelmeisterschaft mit den älteren Jungen messen. Bei den 800 Metern wollte er sogar um den Sieg mitlaufen – leider wurde die Meisterschaft abgesagt, da ein Teil des Organisationsteams positiv getestet wurde. „Ich habe mich schon sehr auf den Start in die Hallensaison gefreut, da ich im Leistungssport im Borg Linz gut und fleißig trainiert habe. Eine Medaille wäre schon drinnen gewesen. Vielleicht sogar der Titel“, zeigt sich Mesi enttäuscht.
Zu guter Letzt wäre es auch für Jana Sophie Reisinger aus Eschenau in der Altersklasse U16 um eine Medaille gegangen. Die eingeführte 2G-Regel verhinderte jedoch einen Start. „Jetzt möchte ich einen guten Formaufbau für die kommende Saison machen und mich in meiner Spezialdisziplin, dem 100-Meter-Sprint, weiter steigern. Leider müssen wir auch die Präsentation unserer neuen Ausstattung von Biogena noch etwas verschieben“, sagt Reisinger.


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