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NATTERNBACH/ESCHENAU/NEUKIRCHEN. Durch Förderungen aus der zweiten Breitbandmilliarde bekommen die Grieskirchner Gemeinden Natternbach, Eschenau und Neukirchen in den kommenden Jahren ein Glasfasernetz für schnelleres Internet.

V. l.: Bgm. Hannes Humer, Bgm. Nadine Humberger, Bgm. Raphael Hofinger und Michael Friedl zeigen sich erfreut über die Glasfaser-Förderung. (Foto: Gemeinde Neukirchen am Walde)

„Die OÖ Landesgesellschaft für den Glasfaserausbau, die Breitband Oberösterreich, hat für den ländlichen Raum unserer Gemeinde um Förderungen angesucht und glücklicherweise einen Zuschlag erhalten“, freut sich Bürgermeisterin Nadine Humberger (VP) aus Natternbach. „Dass die Breitband OÖ diesen Förderzuschlag erhalten hat, ist für die Region ein riesengroßes Weihnachtsgeschenk, da diese Infrastruktur die gesamte Region massiv aufwertet“ ergänzt dazu Gemeindebetreuer Volker Dobringer von der Breitband OÖ. „Besonders gut ist, dass durch die vom Bund genehmigten Förderungen diese neue und so wichtige Leitung insbesondere im ländlichen Raum vollflächig errichtet wird“, betont der Eschenauer Bürgermeister Hannes Humer (VP).

Acht Millionen Euro vom Bund für die Region

„Die Breitband Oberösterreich baut in den kommenden drei bis vier Jahren in unserer Region ein provideroffenes Glasfasernetz für das schnelle Internet, wo jeder Haushalt im Ausbaugebiet mit eigenen Glasfasern versorgt wird“, erklärt dazu auch Assistenz der Geschäftsführung Michael Friedl. „Bevor die Bagger aber losfahren können, müssen – wie bei jedem großen Infrastrukturprojekt folgende Schritte erfolgen: Planungs-Ausschreibung und Vergabe, Bau- Ausschreibung und Vergabe, Errichtung der Haupttrassen und der Straßenschränke und dann erst der Anschluss der Haushalte. Insgesamt fließen vom Bund über acht Millionen Euro an Fördergelder in unsere Region“, erklärt Neukirchens Bürgermeister Raphael Hofinger (VP) den Ablauf.

Mit 300 Euro ans Glasfasernetz

Mehrere Tausend Euro kostet die Grabung von einem Glasfaseranschluss im ländlichen Raum. Durch Förderungen und hohe Anschlussquoten sei es möglich, die Anschlussgebühr in der Startphase sehr niedrig zu halten, versichert die Gemeinde Neukirchen. Hausbesitzer, die gleich in der Startphase anschließen und anstelle ihres alten Internetanbieters hier einen zwei Jahresvertrag unterzeichnen, werden um 300 Euro ans Glasfasernetz angeschlossen, so die Gemeinde Neukirchen. Informationen über die Abläufe und die jeweiligen Projektschritten erfolgen in den kommenden Monaten via Gemeindezeitung und via Mail an alle, die bereits Interessensbekundungen unterzeichnet haben.  

Bürgerinnen und Bürger im Ausbaugebiet werden rechtzeitig mit Informationen versorgt und zu den Veranstaltungen eingeladen, sobald Anmeldungen möglich sind. Auf dem Portal der Breitband Oberösterreich www.bbooe.at wird man sich dann zum Anschluss anmelden und informieren können.

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