Donnerstag 30. Mai 2024
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GRIESKIRCHEN. Ein „Campierverbot“ auf der Wiese beim Sportplatz hat der Grieskirchner Gemeinderat mehrheitlich beschlossen.

Campieren soll auf der Festwiese nur mehr nach Genehmigung möglich sein. (Foto: Symbolfoto: M.Studio/stock.adobe.com)
Campieren soll auf der Festwiese nur mehr nach Genehmigung möglich sein. (Foto: Symbolfoto: M.Studio/stock.adobe.com)

Da es immer wieder Probleme mit unangemeldeten Wohnwagengespannen gab, die auf der Festwiese beim Sportplatz Station gemacht haben und den Platz nicht nur blockiert sondern auch Müll hinterlassen haben, hat man sich in der Stadt nun eine rechtliche Handhabe verschafft. Der Gemeinderat hat mit einer Stimmenthaltung ein sogenanntes Campierverbot beschlossen. „Es geht darum, dass wir über den Platz selber verfügen wollen“, erklärt Bürgermeisterin Maria Pachner (VP). Ein Campierverbot heiße auch nicht, dass ein Campieren oder Aufstellen von Wohnwägen dort gar nicht mehr möglich sein wird, sondern nur nach Einwilligung der Stadt zulässig sei. „Wenn ordentlich gefragt wird, dann kann es auch genehmigt werden“, fügt Pachner hinzu.

Ein Teil der Fläche wird als Parkplatz für das Klinikum genutzt, ein anderer Teil für den Nachwuchs des Fußballvereines SV Pöttinger. In unmittelbarer Nähe befinden sich auch die Tennisplätze und der Funcourt.

Dass dieses Campierverbot nicht auf das sogenannte „fahrende Volk“, sprich Roma und Sinti, reduziert werden dürfe, dafür macht sich die SPÖ stark. „Man musste ein Reglement schaffen, das Menschen und Gruppierungen nicht explizit vom Campieren ausschließt, aber man die Zustimmung der Gemeinde benötige. Für uns ist klar: in Grieskirchen ist jeder willkommen, der sich an unsere Regeln hält“, sagt SP-Stadtrat und Landtagsabgeordneter Thomas Antlinger.


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