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GRÜNBACH. Regen Kontakt unterhält Bürgermeister a. D. Erwin Chalupar seit seinem Entwicklungshelfereinsatz (1981 bis 1984) mit Freunden in Tansania. Nach vier Jahren war es wieder so weit ihnen einen Besuch abzustatten.

  1 / 3   Die Unterstützung des Waisenhauses in Sumbawanga war vielen Grünbachern ein besondes Anliegen. Erwin Chalupar überbrachte einen Brief mit helfendem Inhalt. Sr. Maria Stella bedankte sich mit ihren 80 Schützlingen recht herzlich.

Mit Erwin Chalupar reisten dieses Mal, neben anderen Teilnehmern aus der Region, die Bürgermeisterkollegen Friedrich Stockinger aus Rainbach mit Gattin Mathilde und Hubert Koller aus Leopoldschlag mit Gattin Silvia. Die Freundlichkeit der Tansanianer auf Sansibar und am Festland in der größten Stadt Dar es Salaam sowie in den Städten Mbeya, Iringa und Tunduma war für die Mühlviertler überwältigend.

Herzliche Begrüßung

Besonders herzlich war das Zusammentreffen mit den Feuerwehrkameraden, dem Bischof, den Priestern und Schwestern in Sumbawanga, wo Erwin Chalupar in der Diözesanwerkstätte als Mechaniker im Entwicklungshelfereinsatz gestanden hatte. „Liebe Freunde wie Patrick Kayinga, Orest Manuma, Leonce Maphunda, Francis Mwananboga und Sr. Maria Stella empfingen uns mit einem herzlichen „Karibu sana““, berichtet Chalupar.

Hilfsprojekte besichtigt

Mit Dankbarkeit und Freude wurden die von Europa aus unterstützten Hilfsprojekte, wie der Wasserbrunnen im Waisenhaus, der Rettungswagen und die Kinderabteilung im Krankenhaus präsentiert. „Hier kommen die Spenden in direkter Weise den Menschen zu Hilfe“, bedankte sich Bischof Damian Kyaruzi. Er wies auch daraufhin, dass vor genau 50 Jahren die Kathedrale in Sumbawanga mit Unterstützung aus Österreich und mit Arbeitseinsatz der ersten Entwicklungshelfer Karl Mittermayr aus Arnreit und Karl Narzt aus St. Oswald gebaut worden war.

Andere und doch gemeinsame Welt

Tief beeindruckt von den Erlebnissen und Zusammentreffen kehrten die Abenteurer zurück ins verschneite Mühlviertel. Die Strapazen der Reise waren rasch vergessen, es bleiben gute Erinnerungen aus einem Land in einer so anderen und doch gemeinsamen Welt.


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