Landflucht wird geringer: Junge Familien zieht es wieder in die Heimat
HALLSTATT. Im Jahr 1971 lebten in der Weltkulturerbegemeinde noch 1.310 Menschen, heute sind es nur mehr 778.

Junge Menschen zieht es aber bereits zurück. Laut einer Untersuchung der Statistik Austria verlor die Dachsteingemeinde seit 1971 ganze 41 Prozent ihrer Bevölkerung – mehr als jeder andere Ort. Von einer „Vergreisung“ des Ortes könne jedoch keine Rede sein, heißt es seitens der Gemeinde. „Diese Untersuchung berücksichtigt nicht, dass in den vergangenen Jahren die Zahl der jungen Leute in Hallstatt wieder stieg. Außerdem gibt es im Ort rund 450 HTL-Schüler, mehr als die Hälfte davon leben im Internat, tauchen in der Bevölkerungsstatistik aber nicht auf, sagt Ortschef Alexander Scheutz. Klar ist aber, dass gut ausgebildete junge Leute wegziehen, weil ihnen vor Ort die beruflichen Perspektiven fehlen. In Hallstatt kommt zudem noch ein Platzproblem dazu. Man kann sich hier nicht einfach eine Parzelle kaufen, um ein Haus darauf zu bauen. Dennoch erreichen mich ständig Anfragen junger Familien, die auf Häuser- oder Wohnungssuche sind und gerne in Hallstatt leben möchten“, ergänzt Scheutz.


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