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„Rechnen mit fünf Millionen Euro zusätzlicher Wertschöpfung durch den Ski-Weltcup“

Susanne Winter, MA, 01.03.2016 18:15

HINTERSTODER. Für die regionale Wirtschaft war der Weltcup 2016 in Hinterstoder ein voller Erfolg. Alle Betten waren belegt und die wirtschaftliche Wertschöpfung sowie der Werbewert sind enorm.

Klaus Aitzetmüller, Obmann der Wirtschaftskammer Kirchdorf und Vizebürgermeister Hinterstoder, und Helmut Wallner, Bürgermeister von Hinterstoder, freuen sich über die gute Werbung für Hinterstoder. Foto: Helmut Dietmaier

Sportler, Service-Leute und Fans sorgten dafür, dass am Weltcup-Wochenende alle Betten in und rund um Hinterstoder belegt waren. Das freut den regionalen Tourismus. „Die Biathlon Staatsmeisterschaft war auch an diesem Wochenende. Beide Großveranstaltungen sorgten für volle Unterkünfte“, erzählt Thomas Scholl, Geschäftsführer der Pyhrn-Priel Tourismus GmbH, „die große Medienaufmerksamkeit sorgt für einen europaweiten Werbewert. Über diverse Veranstaltungen, wie Partys und Empfänge, wollten wir die Aufmerksamkeit noch verstärken.“

Wirtschafts- und Sportlandesrat Michael Strugl verdeutlicht die Bedeutung des Weltcups für die regionale Wirtschaft: „Wir rechnen mit fünf Millionen Euro zusätzlicher Wertschöpfung nur durch den Weltcup. Der Werbewert ist schwer zu beziffern, aber die Bilder gehen rund um die Welt.“ Helmut Wallner, der Bürgermeister von Hinterstoder, denkt bereits an die Zukunft: „Diese große Werbewirksamkeit für unsere Region und auch für Oberösterreich ist ein Anstoß noch viele Investitionen in unsere Region zu tätigen.“

Zusammenarbeit des Landes

Das ganzes Land Oberösterreich hat zusammengeholfen, um den Weltcup in Hinterstoder zu ermöglichen. „Wenn man die Kräfte bündelt, kann man Unglaubliches leisten. Die Region ist bärenstark, man kann alles schaffen, wenn man zusammenhält“, ist Landesrat Michael Strugl überzeugt.

Tourismus und Wirtschaft sind sich einig: Der Weltcup in Hinterstoder sollte öfter stattfinden. „Alle müssen zusammenhelfen, dass sich die Region entwickelt und dann muss man es schaffen, einen Weltcup zu etablieren, den diese Region verdient hat“, sagt Leo Windtner, Generaldirektor der Energie AG.


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