Anhänger geriet in Oberleitung: Franz-Josefs-Bahn kurz unterbrochen
HIRSCHBACH. Am Dienstag, 8. März wollte ein Einheimischer einen Anhänger mit Ladekran über die Bahngleise der Franz-Josefs-Bahn beim Bahnhof Hirschbach überqueren. Dabei verfing sich jedoch der Kran in der Oberleitung. Der 25-jährige Lenker reagierte geistesgegenwärtig und verständigte per Mobiltelefon die Einsatzkräfte und blieb im Fahrzeug sitzen. Nachdem die Leitung geerdet war konnte der Mann unverletzt die Zugmaschine verlassen. Für die Zeit der Reparaturarbeiten wurde von den ÖBB ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, mittlerweile ist die Strecke wieder frei.

Gegen 18:30 Uhr fuhr der 25-jährige Hirschbacher die Zugmaschine mit dem angekoppelten und mit Reisig beladenen Rückewagen im Gemeindegebiet Hirschbach auf der L 8203 von Groß-Rupprechts kommend in Richtung Hirschbach. Den Ladekran hatte er mit der Greifzange auf der Ladung etwa wagenmittig aufgesetzt um die Ladung zu sichern. Durch diese Art der Ladesicherung stand der Greifarm etwa in A-Form in die Höhe.
Beim Überqueren der Bahngleise beim Bahnhof Hirschbach fädelte der Kran zwischen Oberleitung und Tragseil in der 15.000 Volt Leitung ein. Dabei wurde auch der offen stehende Schranken geknickt.
Der Lenker bemerkte den Vorfall und hielt sofort am Bahnübergang mit dem Rückewagen auf der Gleisanlage an. Der Lenker blieb auf dem Traktor sitzen und verständigte mittels Handy die Polizei. Er wartete das Eintreffen der Einsatzkräfte und der ÖBB-Bediensteten im Fahrzeug wartend ab. Der Lenker wurde dadurch bei dem Stromunfall nicht verletzt.
Bei Eintreffen der Streife „Schrems1“ war bereits der zuständige Fahrdienstleiter von Schwarzenau anwesend, welcher die Erdung durchführte. Die Straßenmeisterei Schrems errichtete auf der angeführten Landesstraße im Bereich Ortsgebiet Hirschbach, Kreuzung Bauernzeile und Richtung Groß-Rupprechts über die Hoffeldweg eine örtliche Umleitung. Die Freiwillige Feuerwehr Hirschbach war mit einem Fahrzeug und fünf Mann am Einsatzort.
Die Schadenshöhe ist derzeit noch unbekannt.


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