Brücke weggeschwemmt: Bundesheer liefert Ersatz
BAD WIMSBACH/HÖRSCHING. Die starken Regenfälle Anfang Juli führten zu Überflutungen in Oberösterreich, besonders auch im Bezirk Wels-Land. In Bad Wimsbach wurde eine Brücke unbenutzbar und ein Wohnhaus von der Außenwelt abgeschnitten. Bundesheersoldaten aus Hörsching waren die Rettung, sie errichteten eine Ersatzbrücke.

Bürgermeister Erwin Stürzlinger hat den Einsatz des Bundesheeres zur Instandsetzung der beschädigten Infrastruktur beantragt. Das Militärkommando OÖ beauftragte seinen 2. Baupionierzug aus Hörsching mit der Errichtung einer Ersatzbrücke. Eingesetzt wurde eine D-Brücke, die aus einzelnen Brückenelementen besteht, welche in beliebiger Länge zusammengesetzt werden können. Nach der Erkundung und dem Transport schraubten die Pioniere die zwölf Meter lange Brücke vor Ort zusammen. Anschließend wurde sie mit einem erst vor wenigen Monaten an die Melker Pioniere ausgelieferten Autokran in die Brückenlager eingehoben und die Fahrbahnelemente eingesetzt. Aufgrund des raschen Baufortschrittes konnte die Brücke bereits am Donnerstag und nicht wie geplant am Freitag fertiggestellt werden. Bis zum Neubau der beschädigten Originalbrücke ist für die Bewohner die Verbindung zur Außenwelt über die Pionierbrücke sichergestellt.


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