Umweltverträglichkeitsprüfung für B1-Ausbau in Hörsching abgesegnet
HÖRSCHING/MARCHTRENK. Die Planungen für den vierspurigen Ausbau der B1 zwischen Hörsching und Marchtrenk schreiten voran. Für den Abschnitt auf Hörschinger Gemeindegebiet liegt ein positiver Bescheid der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) vor.

„Der vierstreifige B1-Ausbau ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte des Landes Oberösterreich. Um einen flüssigen Verkehrsablauf und die Verkehrssicherheit gewährleisten zu können, ist eine vierstreifige Ausbauvariante unerlässlich“, erklärt Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner in einer Presseaussendung.
Zwischen der Autobahn A7 in Linz bis Hörsching und ab der Sparkreuzung in Marchtrenk weiter Richtung Wels ist die B1 bereits vierstreifig ausgebaut. Der circa 7,3 km lange Ausbau zwischen Hörsching und Marchtrenk wurde in zwei Teilabschnitte unterteilt. Der gegenständliche Abschnitt Hörsching beginnt unmittelbar nach der ampelgeregelten Kreuzung B1/B133/Humerstraße und endet vor der Brücke über die ÖBB-Strecke Traun-Marchtrenk. An der Siedlung Haidstraße sind Lärmschutzwände vorgesehen.
Marchtrenk wehrt sich
In Marchtrenk gibt es massiven Widerstand gegen die Ausbaupläne an der B1, daran ändert der positive UVP-Bescheid für Hörsching nichts. „Für den Abschnitt Marchtrenk sind weitere Gespräche mit Gemeindevertretern vereinbart, um Lösungen für die Ausbauvariante zu finden“, sagt Steinkellner. In Hörsching soll auf jeden Fall schon früher mit dem B1-Ausbau begonnen werden, bei optimalem Verlauf schon 2021.


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