Im 27 Jahre alten Opel Astra 4.000 Kilometer durch den Balkan
HOFKIRCHEN. Auf die Suche nach den letzten Schlaglöchern Europas machen sich die beiden Hofkirchner Peter Harrauer und Mario Schasching: Sie nehmen am Pothole Rodeo teil, das sie in zehn Tagen durch elf Balkanländer führen wird und bei dem einzig das Durchkommen das Ziel ist.

„Sieger ist jeder, der ins Ziel kommt“, sagen Fahrer Mario Schasching und Schrauber Peter Harrauer, die am Freitag zum Pothole Rodeo aufbrechen. Start der abenteuerlichen Reise ist in Graz. Von dort geht es von 13. bis 22. Juli über Ungarn, Rumänien und Bulgarien zur Schwarzmeerküste und weiter über Griechenland, Mazedonien, Albanien und Montenegro bis zum Ziel in Kroatien. Insgesamt 4.000 km abseits von Autobahnen oder Schnellstraßen, auf holprigen Straßen – von Schlagloch zu Schlagloch – gilt es zu bewältigen. Jeden Tag müssen Tagesaufgaben erledigt werden – etwa Geschenke an Kinder verteilen oder Kontakt mit Einheimischen aufnehmen.
Unterwegs im Schrottauto
Voraussetzung für die Teilnahme an der Abenteuerrallye: ein Auto, das mindestens 20 Jahre alt und bei der Anschaffung nicht teurer als 500 Euro ist. Der 27 Jahre alte Opel Astra der Hofkirchner hat 300 Euro gekostet und wurde von Harrauer mit Unterstützung von KFZ Mauracher, Reifen Mairhofer und Freund Müpes Pothole Rodeo-tauglich gemacht. Das Fahren ist nun Schaschings Aufgabe, da ihm die Schlaglöcher des Balkans durch diverse Hilfstransporte schon vertraut sind. Die beiden sind heuer das erste Mal dabei, schon im Vorjahr waren zwei weitere Hofkirchner beim Schlagloch-Rennen im Balkan unterwegs.


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09.07.2019 19:22
lol
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