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HOFKIRCHEN. Außerhalb Europas, aber nicht zu weit weg. Diese Kriterien hatte Miriam Pühringer für ihr Auslandsjahr nach der Matura. Mit „Understanding Israel“, einem Sozialdienst im Heiligen Land, konnte sich die Hofkirchnerin diesen Wunsch erfüllen.

Die Koffer von Miriam Pühringer stehen bereit für ihr Auslandsjahr in Israel. Foto: privat
Die Koffer von Miriam Pühringer stehen bereit für ihr Auslandsjahr in Israel. Foto: privat

Eigentlich wollte Miriam Pühringer bereits mit Ende August nach Israel fliegen. „Aufgrund der hohen Infektionszahlen dort – täglich über 1.000 Neuinfizierte – ist das aber nicht möglich“, erzählt die Hofkirchnerin. Nichtsdestotrotz überwiegt aber die Freude auf das Auslandsjahr, denn spätestens im November soll es losgehen. Die 19-jährige Absolventin der HLW für Kommunikations- und Mediendesign der Kreuzschwestern in Linz hat sich für den Sozialdienst in einer NA“AMAT Kindertagesstätte in Tel Aviv (Israel) entschieden. Miriam wird bei der Betreuung von Kindern zwischen drei Monaten und drei Jahren mithelfen, indem sie mit den Kleinen spielt, auf sie aufpasst und ihnen zu Essen gibt.

Hebräisch lernen

Neben der Arbeit in der Kindertagesstätte, hat sich Miriam auch persönliche Ziele gesteckt: „Ich erwarte mir von diesem Jahr, dass ich Israel und seine Kulturen kennenlerne und vielleicht auch Holocaust-Überlebende oder Zeitzeugen, welche nach Israel ausgewandert sind, kennenlernen darf“, verrät Miriam. Außerdem möchte die Hofkirchnerin Hebräisch lernen und das sicher herausfordernde Jahr genießen und viele neue Erfahrungen sammeln. Wie es nach dem Auslandsjahr weitergeht, lässt die 19-Jährige derweil noch offen. Gerne würde sie im Bereich Marketing arbeiten oder ein Studium beginnen. Aber jetzt zählt erst einmal ein unvergessliches Jahr in Israel.


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