Acht Gemeinden sorgen gemeinsam für optimale Ferienbetreuung
HOFKIRCHEN. „Kompromisslose Kinderbetreuung“ will Bürgermeister Martin Raab den Familien bieten. Hofkirchen stellt deshalb gemeinsam mit den weiteren Gemeinden im Lebensraum Donau-Ameisberg eine Betreuung während der Ferienzeit auf die Beine.

Schon vor einigen Jahren habe man in fünf Gemeinden ein derartiges Angebot angedacht, aber zu wenige Bedarfsmeldungen bekommen. Jetzt schaut das Ganze anders aus, verrät Hofkirchens Bürgermeister Martin Raab: „Gleich bei einer ersten Bedarfserhebung haben sich 32 Eltern gemeldet.
Start mit 16 Kindern
Bei der verbindlichen Anmeldung kamen dann 16 Kinder zusammen, mit denen wir jetzt starten“, informiert Raab. Allein zehn Kinder kommen aus Hofkirchen, weitere aus den Nachbargemeinden. „Eine Gemeinde allein schafft die Mindestanzahl fast nicht, da müssen wir zusammenhelfen. Denn wir brauchen ein zeitgemäßes Dienstleistungsangebot, damit die Leute dableiben“, ist der Ortschef überzeugt.
Gesamte Ferien abgedeckt
Gedacht ist das Angebot in erster Linie für Kindergartenkinder, weshalb die Sommerbetreuung erst mit 29. Juli startet. „Für Volksschüler haben wir aber schon jahrelang die ebenfalls gemeindeübergreifende Betreuung im Hort in den ersten Ferienwochen.“ Wer will, könne dann weiter das Angebot im August nutzen. Der Elternbeitrag liegt bei 30 Euro pro Woche, die Betreuung der Kinder wird vom Hilfswerk übernommen.
Angebot schafft Nachfrage
Martin Raab ergänzt, dass dieses Betreuungsangebot nicht nur für den Sommer, sondern für alle Ferien gedacht ist. Rechtzeitig werde man den Bedarf abfragen und „was gebraucht wird, auch anbieten“. Finanziell unterstützt wird die Initiative von der Leaderregion Donau-Böhmerwald.


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