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HORN. Bis Ende März lädt der ÖAMTC zu Gratis Kindersitz-Checks. „Zwar wird der Einbau von Kindersitzen gesetzlich vorgeschrieben, nicht aber ein regelmäßiger Check, bei dem überprüft wird, ob das verwendete Rückhaltesystem auch tatsächlich den Sicherheitsanforderungen entspricht“, so Petra Schrefel, ÖAMTC-Schalterdienstverantwortliche der Stützpunkte Krems und Horn. „Mit der Aktion „Kindersitz-Check“, die im März 2018 an allen Stützpunkten in Wien, Niederösterreich und Burgenland angeboten wird, möchte der ÖAMTC diese Sicherheitslücke schließen und Eltern dabei unterstützen, die Verletzungsgefahr von Kindern im Auto zu senken.“

20 Minuten Investition in die Sicherheit der Kleinsten Foto: Stefan Badegruber
20 Minuten Investition in die Sicherheit der Kleinsten Foto: Stefan Badegruber

Kindersitze können Leben retten – deshalb gibt es auch die gesetzliche Verpflichtung, Kinder bis zum Ende des 14. Lebensjahres, oder wenn sie kleiner als 1,50 Meter sind, in einem geeigneten Kindersitz zu sichern. „Zwar wird der Einbau von Kindersitzen gesetzlich vorgeschrieben, nicht aber ein regelmäßiger Check, bei dem überprüft wird, ob das verwendete Rückhaltesystem auch tatsächlich den Sicherheitsanforderungen entspricht“, so Petra Schrefel, ÖAMTC-Schalterdienstverantwortliche der Stützpunkte Krems und Horn. „Mit der Aktion „Kindersitz-Check“, die im März 2018 an allen Stützpunkten in Wien, Niederösterreich und Burgenland angeboten wird, möchte der ÖAMTC diese Sicherheitslücke schließen und Eltern dabei unterstützen, die Verletzungsgefahr von Kindern im Auto zu senken.“

Gratis Aktion hilft Sicherheitsmängel zu beseitigen

Viele gebrauchte Kindersitze weisen Mängel auf, die in vielen Fällen für den Laien gar nicht erkennbar sind. Ausgefranste Gurte, Schlösser, die nicht mehr richtig schließen oder gebrochene Styroporteile sind bei Kindersitzen grobe Mängel, die die Sicherheit der Kinder erheblich gefährden. Aber auch die Montage von Kinder-Rückhaltesystemen ist keineswegs kinderleicht. „Oft genug sind sie im Auto nicht fest genug montiert, die Gurte sind verdreht oder die Gurtspannung ist viel zu gering. Bei einem Unfall wäre das Kind im mangelhaften Rückhaltesystem einem erhöhten Risiko ausgesetzt“, macht Petra Schrefel aufmerksam.

Mit Kind, Auto und Sitz zum ÖAMTC

Bis 31. März 2018 werden Mitglieder und Nicht-Mitglieder in Wien, Niederösterreich und Burgenland eingeladen, die verwendeten Kindersitze kostenlos auf ihre Sicherheit überprüfen zu lassen. Für jeden Sitz, der für in Ordnung befunden wird, gibt es ein „Kindersicher-Pickerl“, auf dem das Datum der Überprüfung vermerkt wird.

Bei der Gratisaktion haben Eltern die Möglichkeit, den Kindersitz und seinen richtigen Einbau von den Fachleuten des Clubs begutachten zu lassen. „Neben Marke, Typ, Alter und ECE-Prüfzeichen des Rückhaltesystems werden vor allem auch Verformungen oder Bruchstellen der Außen- sowie Innenschale oder Funktion und Zustand des gesamten Gurtsystems überprüft“, zählt die ÖAMTC- Schalterdienstverantwortliche nur einige Prüfpositionen auf.

Der Club empfiehlt, dass Kind und Fahrzeug beim Gratis-Check dabei sind. So kann auch festgestellt werden, ob der Sitz zu Größe und Gewicht des Kindes passt, und ob er mit dem Fahrzeug kompatibel ist.

20 Minuten für die Sicherheit der Kleinsten

Die richtige Kindersicherung im Fahrzeug liegt dem Club besonders am Herzen. Damit auch wirklich ausreichend Zeit für die kostenlose Überprüfung zur Verfügung steht und sich die Mitarbeiter voll und ganz den Fragen der Teilnehmer widmen können, wird um Terminvereinbarung gebeten: entweder direkt am Stützpunkt, einfach und bequem online unter www.oeamtc.at/termine oder telefonisch unter 0810 120 120.


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